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Viertausender besteigen mit Bergführer

VIERTAUSENDER

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DIE HÖCHSTEN GIPFEL DER ALPEN

MEIN ERSTER 4.000-er

Breithorn mit Bergführer

4.164 m

BREITHORN

Südwestflanke (F+)

Das Breithorn gilt allgemein als einfachster Viertausender der Alpen. Es ist ein Grenzberg am Alpenhauptkamm, der das italienische Aostatal vom Schweizer Kanton Wallis trennt. Das Gebiet zwischen dem Breithorn und dem Matterhorn ist fast flächendeckend mit Seilbahnen erschlossen und es wird mit der höchsten Skipiste Europas geworben. Gerade dieser Umstand verdankt dem Breithorn viele Besteigungen. Es geht bequem mithilfe von Seilbahnen bis aufs Klein-Matterhorn auf 3.796 Meter. Von dort wird auf den Breithornpass abgestiegen und über den Südwesthang ohne nennenswerte technische Schwierigkeiten bis zum höchsten Punkt. Nichtsdestotrotz ist das Breithorn ein Berg den man auf keinen Fall unterschätzen sollte. Vor allem das Panorama ist überwältigend: Fast verschwenderisch reihen sich hier einige der schönsten und eindrucksvollsten Gipfel der gesamten Alpen aneinander. 

Gran Paradiso mit Bergführer

4.061 m

GRAN PARADISO

Normalweg (F+, II)

Er ist Italiens einziger Viertausender, der komplett auf dem eigenem Staatsgebiet steht und der Stolz des gleichnamigen Nationalparks, von wo aus fast die gesamte Steinbockpopulation, die im restlichen Alpenraum beinahe ausgerottet war, wieder ausgesiedelt wurde. Der Gran Paradiso ist außerdem einer der technisch einfachsten Viertausender der Alpen und ein idealer Einstieg in die Welt der höchsten Alpengipfel. Die Schwierigkeiten befinden sich alle direkt unterhalb des Gipfels, wo ein kleiner Felsaufbau aus dem Eis hervorragt. Hier darf nach dem Aufstieg über den Gletscher noch eine kurze, aber sehr schöne und ansprechende Klettereinheit angefügt werden. Als Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Insgesamt eine landschaftlich wunderbare und sehr lohnende Tour auf den höchsten Gipfel Italiens.

Bishorn mit Bergführer

4.153 m

BISHORN

Nordwestflanke (F)

Das Bishorn liegt eingebettet in der atemberaubenden Berg- und Gletscherwelt der Walliser Alpen. Prominente Gipfel wie das Matterhorn, das Monte Rosa Massiv, der Dom, das Zinalrothorn, die Dent Blanche sowie nicht zuletzt dem Weisshorn befinden sich in der direkten Nachbarschaft. Auf letzteren werden wir sogar einen ganz besonderen Blick vom Gipfel aus erhalten. Umringt von diesen anspruchsvollen und schwierigen Hochtouren stellt das Bishorn ein sehr lohnendes Gipfelziel dar. Es ermöglicht auch weniger starken Alpinisten in die Welt der 4.000er vorzudringen und dieses einzigartige Gefühl zu erleben, ein Teil dieser gewaltigen Bergwelt zu sein und auf Augenhöhe in ihre beeindruckenden Grate und Flanken zu blicken.

Allalinhorn und Strahlhorn mit Bergführer

4.190 m

ALLALINHORN UND STRAHLHORN

Nordwestgrat (F+) und Nordwestflanke (F+)

Mit dem Allalinhorn und dem Strahlhorn stehen hier zwei Viertausender auf dem Programm, die vor allem durch eine beeindruckende Gletscherwelt sowie einmaligen Panoramakulissen überzeugen. Riesige Flächen aus Eis mit gewaltigen Spaltensystemen geben einen anschaulichen Eindruck davon, welche Kräfte in diese Landschaften einwirken und warum sie uns Bergsteiger derart in ihren Bann ziehen. Wir werden auf dieser Tour tatsächlich fast ausschließlich auf vergletschertem Gelände unterwegs sein und dabei zwei der höchsten Gipfel in den Alpen besteigen. Eine Tour, die dank ihrer moderaten Schwierigkeiten und mithilfe der Seilbahn auch für Hochtoureneinsteiger und all jene die erste Viertausenderluft schnuppern möchten bestens geeignet ist.

Monte Rosa mit Bergführer

4.563 m

MONTE ROSA

Mini Spaghetti (PD)

Insgesamt 7 Viertausender an nur drei Tagen, dazu eine Übernachtung auf der höchsten Schutzhütte der Alpen. Möglich ist so etwas nur im Monte Rosa Massiv, wo sich ein hoher Gipfel an den nächsten reiht. Nach einer hoffentlich erholsamen Nacht auf immerhin 3.647 Metern Höhe werden wir am zweiten Tag unsere Gipfelsammlung starten. Ludwigshöhe (4.343), Corno Nero (4.322), Parrotspitze (4.434), Balmenhorn (4.167), Vincentpyramide (4.215), Signalkuppe (4.554) und Zumstein (4.563) werden wir in den folgenden zwei Tagen einen Besuch abstatten. Wir haben hier verschiedene Variationsmöglichkeiten und können die gesamte Tour auch ganz individuell unserer konditionellen Verfassung anpassen. Sehr wichtig ist vorab eine gute Akklimatisierung! Wir sind bei dieser Tour ständig in sehr großer Höhe und in einer atemberaubenden Gletscherlandschaft unterwegs. Auch die Übernachtungen auf den Hütten zählen mit 3.647 und 4.554 Metern zum höchsten, was es in den Alpen gibt.

Weissmies mit Bergführer

4.017 m

WEISSMIES

Nordwestflanke (PD)

Das Weissmies ist mit seinen 4.023 Metern nicht nur die höchste, sondern auch die imposanteste Erhebung im nordöstlichen Teil der Walliser Alpen. Trotz ihres Erscheinungsbildes mit der eisgepanzerten Nordwestflanke sowie der felsigen Südseite bietet sie auch weniger erfahrenen Bergsteigern eine technisch relativ einfache Route für eine Besteigung. Wer jedoch die nötigen Sicherheitsvorkehrungen zum Begehen von Gletschern missachtet, läuft Gefahr in eine der zahlreichen und großen Gletscherspalten zu verschwinden, die sich auf den ausgedehnten Gletscherflächen befinden. Zwar sind bis zum Gipfel keine schwierigen Kletterpassagen zu meistern, jedoch steile und spaltenreiche Hänge. Mit dem nötigen Know How und den erforderlichen Sicherungsmaßnahmen ist die Weissmies jedoch ein absolutes Highlight für Einsteiger in die Welt der Viertausender.

Castor und Pollux mit Bergführer

4.223 m

CASTOR UND POLLUX

Südostgrat (PD) und Südwestgrat (PD, II)

Die Zwillingsgipfel Castor und Pollux werden oft in Kombination miteinander bestiegen. Sie liegen zwischen dem Breithornmassiv sowie dem Liskamm auf der Grenze zwischen Italien und der Schweiz. Dank der Seilbahn bis aufs Klein-Matterhorn spart man sich bei der Besteigung den mühsamen Aufstieg aus dem Tal und kann direkt in diese faszinierende Gletscherwelt eintauchen. Zwar trennen die Bergstation und den Gipfel nur 700 Höhenmeter, jedoch gilt es ein Stück Strecke zurückzulegen. Einige anspruchsvolle Stellen, die es zu bewältigen gilt sowie die Kombination mit der großen Höhe und gewaltigen Spaltenzonen sind gute Gründe für unerfahrene Bergsteiger, sich der Expertise eines Bergführers anzuvertrauen. Damit kann man den Gipfel wesentlich entspannter entgegenblicken und das einmalige Panorama, in welchem man sich hier bewegt deutlich mehr genießen. 

ANSPRUCHSVOLLE 4.000-er

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4.563 m

SPAGHETTI RUNDE

Monte Rosa (PD)

Die Spaghetti Runde im Monte Rosa Massiv zählt zu den ganz großen Hochtourenklassikern in den Alpen. Insgesamt nicht weniger als 10 Viertausender werden wir an 5 Tourentagen im Monte Rosa Massiv besteigen. Die technischen Schwierigkeiten sind nicht so hoch, allerdings werden wir uns permanent in großer Höhe bewegen. Eine gute Akklimatisierung ist als Tourenvorbereitung eine gute Empfehlung. Wir werden vor allem auf italienischen Hütten übernachten - daher kommt auch der Name dieser Überschreitung. Inzwischen haben diese Hütten, die allesamt zu den höchsten der Alpen zählen kulinarisch jedoch wesentlich mehr zu bieten. Insgesamt erwartet uns ein unvergessliche Tourenwoche in einer atemberaubenden Welt aus Eis, Schnee und Fels, in die wir komplett eintauchen werden.

Finsteraarhorn mit Bergführer

4.274 m

FINSTERAARHORN

Nordwestgrat (PD-, II)

Die Haifischflosse, welche hoch über das Berner Oberland hinausragt: Das Finsteraarhorn ist mit seinen 4.273 Metern die höchste Erhebung einer einzigartigen Gletscherwelt. Sieht man von den Gletscherspalten auf den schier endlosen Eisflächen rund ums Finsteraarhorn mal ab, ist der Anstieg auf den Gipfel obligatorisch vergleichsweise sicher. Eine ansprechende und genussvolle Gratkletterei auf den Gipfel und eine unglaubliche Gletscherkulisse soweit das Auge reicht, sind Zutaten für ein unvergessliches Gipfelziel. Es verwundert, dass der Gipfel im Sommer relativ wenig besucht wird. Gründe dafür sind vermutlich die langen Zustiege, die in unserer schnelllebigen Welt auf wenig Gegenliebe stoßen. Doch genau dafür sind solche Touren da: Dem Alltag entfliehen und für ein paar Tage die Natur genießen und der Hektik im Tal entfliehen. Was kann es also schöneres geben, als diesen langen Anstieg zu wagen und auf einem der exklusivsten Gipfel der gesamten Alpen zu stehen.

Mönch mit Bergführer

4.107 m

MÖNCH

Südostgrat (PD, II)

Im weltberühmten Dreigestirn von Eiger, Mönch und Jungfrau ist der Mönch mit seinen 4.110 Metern der Gipfel, der mit den vergleichsweise geringsten technischen Schwierigkeiten zu erreichen ist. Gönnt man sich den bequemen Zustieg per Jungfraubahn, dann steht man ohne einen Schritt zu Fuß gemacht zu haben bereits auf 3.466 Metern. Die verbleibende Tour über etwas mehr als 600 Höhenmeter hat es dafür noch einmal in sich. Vor allem falls die Verhältnisse nicht gut und der Fels vereist ist, steigt die Schwierigkeit drastisch an. Steile Firnpassagen wechseln sich mit Eisaufschwüngen sowie ansprechender und ausgesetzter Gratkletterei ab. Durchwegs gesichert am Seil ist der Anstieg auf diesen wunderschönen und aussichtsreichen Gipfel jedoch ein Hochtourengenuss par excellence.

Dom mit Bergführer

4.545 m

DOM

Nordwestflanke (PD, II)

Der Dom: stolz der Schweizer Berge. Es ist zwar nicht der höchste Punkt der Schweiz, jedoch der höchste Gipfel, der komplett auf Schweizer Grund und Boden steht. Eigentlich verwunderlich, dass es auf diesen wild vergletscherten und zu allen Seiten abweisenden Gipfel einen „relativ“ moderaten Anstieg gibt. Von einem einfachen Viertausender zu sprechen wäre jedoch zu viel des Guten. Allein die Tatsache, dass der gesamte Anstieg komplett aus eigener Kraft zu bewältigen ist, machen ihn zu einem wahren Konditionstest. Ein wilder, spaltenreicher Gletscher erfordert eine gute Routenwahl. Auch gibt es den Gipfel nicht ohne Felskontakt. Zwar sind die geforderten Schwierigkeiten nicht so hoch und die Flanken nicht übermäßig steil, der Gesamtanspruch dieser phantastischen Tour summiert sich jedoch zu einer ernsthaften und langen Unternehmung.

Mont Blanc mit Bergführer

4.810 m

MONT BLANC

Normalweg - Bossesgrat (PD. I)

Höchster Gipfel der Alpen. Allein dieser Titel verleiht dem Mont Blanc einen ganz besonderen Stellenwert für Bergsteiger und Alpinisten. Die besten Topalpinisten mischen sich hier unter die zahlreichen Freizeitalpinisten und Hobbybergsteiger. Dazu kommen noch viele Seilbahntouristen, die sich bequem mit der Bahn auf fast viertausend Meter hochfahren lassen um diesen gewaltigen Koloss aus Fels und Eis aus der Nähe zu betrachten. Doch noch viel schöner ist es tatsächlich auf dem Dach der Alpen zu stehen: Die Route hat zwar einige technische Herausforderungen zu bieten, ist in ihrer Summe für gut akklimatisierte Bergsteiger die etwas Hochtourenerfahrung haben ohne weiteres zu meistern. Um die Seiltechnischen und Sicherheitsrelevanten Herausforderungen werde ich mich kümmern, damit du die Besteigung des höchsten Gipfels der Alpen genießen kannst und diese Tour zu einem unvergesslichen Erlebnis wird.

Barre des Ecrins mit Bergführer

4.102 m

BARRE DES ÉCRINS

Westgrat (PD+, II)

Die Barre des Ecrins nimmt in der Liste der Viertausender eine besondere Rolle ein. Sie ist nicht nur der westlichste, sondern gleichzeitig auch der südlichste Viertausender der Alpen. Trotz dieser Sonderstellungen führt das gesamte Gebiet der Dauphine ein Schattendasein. Die französischen Alpen werden zum größten Teil mit dem Mont Blanc Massiv in Verbindung gebracht. Doch das Karakorum der Alpen, wie die Dauphine häufig auch genannt wird, hat eine atemberaubende Bergwelt zu bieten. Doch eigentlich ist es ein Segen, dass diese Gegend bei weitem nicht die Aufmerksamkeit genießt, die es eigentlich genießen könnte: So sind hier keine Menschenmassen wie in vielen anderen stark frequentierten Gegenden der Alpen unterwegs und man kann diese atemberaubende Bergwelt noch in ihren Ursprüngen erleben und die traumhafte Landschaft vollends aufsaugen.

Lagginhorn mit Bergführer

4.010 m

LAGGINHORN

Südgrat (AD, III)

Das Lagginhorn ist der etwas kleinere Nachbar des Weissmies. Im Gegensatz zur Weissmies, der mit einer wilden Gletscherflanke aufwartet, ist das Lagginhorn praktisch ohne Gletscherkontakt erreichbar. Es gilt zudem als einer der einfacheren Viertausender. Der Normalweg über den Westgrat führt über einige leichte Kletterpassagen sowie viel Blockgelände auf den Gipfel. Diese Route werden wir für den Abstieg verwenden. Wesentlich lohnender für den Aufstieg ist die Route über den Südgrat - einer der schönsten und genussvollsten Felsgrate der Westalpen. Die Kletterei ist trotz der meist geringen Schwierigkeiten ein Traum, der Fels Bombenfest und das Ambiente absolut großartig. Mit dieser Routenkombination wird aus dem einfachen Lagginhorn eine zwar etwas schwierigere aber um so schönere Überschreitung und eine traumhafte Grattour, die man einmal gemacht haben muss.