1860
4.061 mt.
J.J. Cowell, W. Dundas, M. Payot, J. Tairraz

GRAN PARADISO

Normalweg (F)

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400,- €

ab

Der Berg

Er ist Italiens einziger Viertausender, der komplett auf dem eigenem Staatsgebiet steht und der Stolz des gleichnamigen Nationalparks, von wo aus fast die gesamte Steinbockpopulation, die im restlichen Alpenraum beinahe ausgerottet war, wieder ausgesiedelt wurde. Der Gran Paradiso ist außerdem einer der technisch einfachsten Viertausender der Alpen und ein idealer Einstieg in die Welt der höchsten Alpengipfel. Die Schwierigkeiten befinden sich alle direkt unterhalb des Gipfels, wo ein kleiner Felsaufbau aus dem Eis hervorragt. Hier darf nach dem Aufstieg über den Gletscher noch eine kurze, aber sehr schöne und ansprechende Klettereinheit angefügt werden. Als Kirsche auf dem Sahnehäubchen. Insgesamt eine landschaftlich wunderbare und sehr lohnende Tour auf den höchsten Gipfel Italiens.

Die Tour

Grand Paradiso - Normalweg: Die Tour auf den Gran Paradiso ist Genuss. Man befindet sich in einer unglaublich schönen Landschaft inmitten des Gran Paradiso Nationalparks und kann ohne größere technische Schwierigkeiten dem Gipfel erreichen. Einzig direkt unterhalb des Gipfels gibt es eine kurze Kletterpassage, die es zu bewältigen gilt. Der Gran Paradiso über den Normalweg eigne sich somit perfekt um zum ersten mal die Luft in über viertausend Meter Höhe zu schnuppern. Unser Stützpunkt wird das Rifugio Vittorio Emanuele II sein, welches wir von Pont aus erreichen.

Leistungen

Diese Leistungen sind im Preis dabei:

- Gesamte Organisation und Führung durch einen staatlich geprüften Bergführer

- Kostenlose Leihausrüstung

- Alle erforderlichen Reservierungen werden vorab gemacht

 

Zusatzkosten für die Teilnehmer:

- 1x Übernachtung mit HP im Rifugio Vittorio Emanuele II (ca. 60,- €)

- Transfer vom und zum Treffpunkt

Informationen

Fakten

Ort:

Gran Paradiso Nationalpark

 

Beste Jahreszeit:

Mitte Juni - Ende September

 

 

Dauer:

2 Tage

 

Treffpunkt:

Parkplatz Pont im Talschluss des Valsavaranche in Aosta

Anforderungen

Sicherheisrelevant

- Trittsicherheit

 

Genussrelevant

- Kondition für 1.300 Höhenmeter (auch in großer Höhe)

- Vorherige Akklimatisierung von Vorteil

Preis

 
Teilnehmer:

max. 4 Personen

Preis:

1 Person:
2 Personen:
3 Personen:
4 Personen:

1.250,- €
700,- €
500,- €
400,- €

Falls du unsicher bist oder Fragen hast kannst du einfach ganz unverbindlich eine Anfrage stellen:

 

Termine:

auf Anfrage

Programm

1. Tag: Hüttenzustieg Rifugio Vittorio Emanuele II
Wir treffen uns auf dem großen Parkplatz in Pont im Talschluss des Valsavaranche. (Natürlich können wir bei der Buchung auch einen anderen Treffpunkt ausmachen und gemeinsam die lange Fahrt ins Aostatal zurücklegen). Nach einem kurzen Ausrüstungscheck beginnen wir den etwa 2.5 Stunden langen Aufstieg zum Rifugio Vittorio Emanuele II. Auf der Hütte haben wir genügend Zeit um technische Fragen oder fragen zum Material oder generell zur geplanten Tour am nächsten Tag zu klären.

2. Tag: Gipfeltag Gran Paradiso
Nach einem ausgiebigem Frühstück geht es am darauffolgenden Tag zunächst über einen gut ausgetretenen Steig bis zum Beginn der vom Gletscher abgeschliffenen Steinplatten und über diese hoch zum Gletscher. Hier werden wir uns anseilen und über das Eis vorbei an den Gletscherspalten inmitten dieses wunderschönen Nationalparks bis zum Gipfel des einzigen Viertausenders, der komplett auf italienischen Boden steht. Kurz vor dem Gipfel wartet noch eine kurze aber nicht allzu schwierige Kletterpassage auf uns. Vom Gipfel hat man einen magischen Ausblick auf den höchsten Gipfel Europas, den Mont Blanc sowie viele weitere Viertausender der Westalpen. Möglicherweise werden insgeheim bereits Pläne für künftige Gipfelziele geschmiedet.

Zurück geht es wieder entlang des Aufstiegsweges bis zum Rifugio Vittorio Emanuele II und weiter nach Pont.

 
Die Geschichte der Erstbesteigung

Die Erstbesteigung des Gran Paradiso erfolgte am 04. September 1860 durch J.J. Cowell, W. Dundas unter der Begleitung der beiden Führer M. Payot und J. Tairraz. Auch sie wählten damals bereits die heute noch übliche und einfachste Möglichkeit über den recht spaltenarmen Gran Paradiso Gletscher für ihren Aufstieg. 1856 bemerkte der italienische König Vittorio Emanuele II die Schönheit dieses Gebiets und erklärte es zum königlichen Reservat. 1922 schenkte König Emanuele III das Land zum Schutz des Steinbocks dem italienischen Staat und der Gran Paradiso Nationalpark wurde zu einem der ersten Nationalparks Italiens.