Viertausender

Dom

Nordwestflanke (PD, II)

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750,- €

ab

Beschreibung

Dom -Normalweg: Der Dom, stolz der Schweizer Berge. Es ist zwar nicht der höchste Punkt der Schweiz, jedoch der höchste Gipfel, der komplett auf Schweizer Grund und Boden steht. Zwar gibt es von der Form her kühnere Gipfel wie das Matterhorn oder das Weisshorn, doch braucht sich auch der Dom in dieser Hinsicht nicht verstecken. Eigentlich verwunderlich, dass es auf diesen wild vergletscherten und zu allen Seiten abweisenden Gipfel einen „relativ“ moderaten Anstieg gibt. Von einem einfachen Viertausender zu sprechen wäre jedoch zu viel des Guten. Allein die Tatsache, dass der gesamte Anstieg komplett aus eigener Kraft und ohne die Unterstützung einer Seilbahn zu bewältigen ist, machen ihn zu einem wahren Konditionstest. Ein wilder, spaltenreicher Gletscher mit großen Gletscherbrüchen und herabhängenden Seracs erfordern eine gute Routenwahl. Auch gibt es den Gipfel nicht ohne Felskontakt, dass auch eine Klettereinheit in dieser großen Höhe erforderlich wird. Zwar sind die geforderten Schwierigkeiten nicht so hoch und die Flanken nicht übermäßig steil der Gesamtanspruch dieser phantastischen Tour summiert sich jedoch zu einer ernsthaften und langen Unternehmung. Wer konditionell gut drauf ist, für den ist der Dom ein Gipfelziel, das alle Erwartungen an einen schönen Berg zur Gänze erfüllen wird.

Leistungen

Diese Leistungen sind im Preis dabei:

- Gesamte Organisation und Führung durch einen staatlich geprüften Bergführer

- Kostenlose Leihausrüstung

- Alle erforderlichen Reservierungen werden vorab gemacht

 

Zusatzkosten für die Teilnehmer:

- 1x Übernachtung mit HP (Domhütte)

- Transfer vom und zum Treffpunkt

Informationen

Fakten

Ort:

Walliser Alpen

 

Beste Jahreszeit:

Juli - Mitte September

 

 

Dauer:

2 Tage

 

Treffpunkt:

Randa - Zugbahnhof

Voraussetzungen

Anforderungen:

- Ausgezeichnete Kondition für Anstiege mit bis zu 1.500 Höhenmetern auf großer Höhe

- Wird die Tour an zwei Tagen durchgezogen wartet zudem ein Abstieg mit mehr als 3.000 Höhenmeter

- Trittsicherheit

Preis

 
Teilnehmer:

1 - 2 Personen

Preis:

1 Person:
2 Personen:

1.350,- €
750,- €

bald verfügbar

Falls du unsicher bist oder Fragen hast kannst du einfach ganz unverbindlich eine Anfrage stellen:

 


Termine:

auf Anfrage

Kurzfristig von den Verhältnissen am Berg abhängig

Programm

1. Tag: Randa - Domhütte
Wir treffen uns in Randa am Zugbahnhof (Parkmöglichkeiten bei Anreise mit dem Pkw gibt es im Parkhaus direkt daneben). Nach einem kurzen Materialcheck werden wir mit dem Aufstieg zur Hütte beginnen. Landschaftlich wunderschön geht es bereits am ersten Tag über 1.500 Höhenmeter bis zur Domhütte, welche wir nach ca. 4 Stunden Gehzeit erreichen werden.

2. Tag: Früh werden wir vom Wecker aus dem Schlaf geholt. Nach einem kurzen Frühstück geht es auch schon hinaus in die Nacht. Im Schein unserer Stirnlampen werden wir in Richtung Festijoch höher steigen. Unterwegs gibt es als Belohnung für das frühe Aufstehen einen traumhaften Sonnenaufgang, der alles vergessen lässt. Ein einmaliges Erlebnis in dieser einzigartigen Kulisse, das man so schnell nicht wieder vergessen wird. Wir setzen unseren Aufstieg unbeirrt fort und staunen über die ständig neuen Lichtverhältnisse, die so ein früher Morgen mit sich bringt. Nachdem wir auch den Felsriegel auf das Festijoch hinter uns gebracht haben geht es über einen spektakulären Gletscher mit riesigen Gletscherbrüchen weiter in Richtung Gipfel. Nach gut 1.300 Höhenmetern von der Hütte erreichen wir nach 5-6 Stunden Aufstiegszeit den Gipfel. Der höchste Berg der Schweiz bietet ein unglaubliches Panorama. So gut wie alle Gipfel der Alpen liegen unter uns. Dazu reiht sich die gesamte Gipfelprominenz der Walliser Alpen vor uns auf. Nachdem wir uns am Panorama satt gesehen haben steht uns der Abstieg zurück zur Hütte bevor. Nach weiteren 4-5 Stunden werden wir diese müde aber überglücklich erreichen.

Tipp: Bei der Buchung gleich eine zweite Nacht auf der Domhütte anfragen. Ich werde dir dann eine zweite Übernachtung dazu buchen um den endlos langen Abstieg auf zwei Tage aufzuteilen. Vom Gipfel bis ins Tal sind es über 3.000 Höhenmeter, was nach einem Aufstieg von 1.300 Höhenmetern am Morgen zur echten Qual werden kann. Somit kannst du den Gipfelerfolg in diesem einmaligen Panorama gemütlich auf der Hüttenterasse genießen und am nächsten Tag absteigen. Somit bleibt auch noch mehr als genügend Zeit für die Heimreise. Ich würde mich dann bei der Hütte von dir verabschieden - nicht jedoch ohne vorher mit dir auf diese wunderbare Tour und eine tolle Leistung fürs Erreichen des Gipfels anzustoßen.

Eventuelle Änderungen im Programm, die aus verschiedenen Gründen (Wetter, Verhältnisse, Buchungssituation der Unterkünfte, usw...) erforderlich sein können, werden stets in Absprache mit den Teilnehmern vorgenommen.

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BERGFÜHRER AUS SÜDTIROL

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Brunner Andreas - Südtirolalpin