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MAROKKO

Kletterreise

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Klettern in Taghia: wo die Straße endet beginnt das Kletterparadies

Die Reise nach Marokko fand im Rahmen des Projekts Alpinist vom Alpenverein Südtirol statt. Es war meine zweite Reise mit diesem Projekt. Nachdem es im Jahr zuvor nach Norwegen auf die Lofoten ging war unser Ziel diesmal der Hohe Atlas im Norden Afrikas. Die Gegensätze waren beeindruckend. Die anfangs karge Landschaft in der Umgebung von Marrakesch, unserem Ankunftsort mit dem Flugzeug, hatte nichts mit der wilden, zerklüfteten Umgebung der Lofoten zu tun. Je weiter wir jedoch während unserer sechs Stunden Fahrt mitten in das Atlasgebirge vordrangen, umso schöner wurde es auch landschaftlich. Von einem Kletterbaren Felsen war lange aber nichts zu sehen, bis kurz vor Ankunft in Zaouiad Ahansal, unserem ersten Zwischenstopp. Dort türmten sich die Kalkrießen schließlich vor uns auf. Ihr Anblick lässt garantiert jedes Klettererherz höher schlagen, vor allem da diese Felsen plötzlich vor einem stehen.

Gastfreundschaft der Berber

Bei unserer Ankunft in der Gite d´etape von Fatima erlebten wir auch gleich die unglaubliche Gastfreundschaft der Berber, einer Volksgruppe, die heute rund 70% der Marokkanischen Bevölkerung ausmacht. Sofort wurden wir mit Pfefferminztee, Keksen und Kuchen empfangen. Nach dieser Stärkung legten wir uns vorerst in die Sonne, erholten uns von der anstrengenden Anreise, und bewunderten die traumhafte Kulisse. Wir konnten es kaum erwarten endlich Fels zwischen die Finger zu bekommen. Doch noch waren wir nicht am Ziel unserer Reise angekommen.