
Weitwanderweg
Dolomiten Höhenweg 3
Niederdorf bis San Vito di Cadore

Südtirolalpin
Staatl. geprüfte Berg- und Skiführer IVBV
Verband der Südtiroler Berg- und Skiführer
Mail suedtirolalpin@gmail.com

Preise ab
700,- €
BESCHREIBUNG
Auf dem Dolomiten Höhenweg Nr. 3, dem Weg der Gämsen, sind wir wie die bestens ans Hochgebirge angepassten Namensgeber dieser Tour in einer felsigen, teils ausgesetzten und unglaublich beeindruckenden Landschaft unterwegs.
5 Tage · Schwierigkeit C (Klettersteig)
Der Dolomiten Höhenweg Nr. 3, auch Weg der Gämsen, führt von Niederdorf nach Longarone durch die Östlichen Dolomiten. Auf unserem Abschnitt erleben wir genau das, was dieser Name verspricht: viel Fels, immer wieder ausgesetzte Passagen und eine Route, die Trittsicherheit verlangt, aber dafür mit einer wilden Dolomitenlandschaft belohnt.
Ähnlich wie die bestens ans Hochgebirge angepassten Gämsen werden wir uns auf diesem Weitwanderweg durch Scharten, Täler und über aussichtsreiche Übergänge bewegen. Der Charakter der Tour wechselt dabei immer wieder: von langen Zustiegen über ruhige Hochflächen bis zu deutlich alpinerem Gelände im Bereich der Sorapiss-Gruppe.
INFOS
Leistungen
Im Preis inbegriffen:
- Gesamte Organisation und Führung durch einen staatlich geprüften Bergführer
- Alle erforderlichen Reservierungen werden vorab gemacht
Zusatzkosten für die Teilnehmer:
- 4x Hüttenübernachtung mit HP
- Taxifahrt San Vito di Cadore bis Niederdorf
- Transfer vom und zum Treffpunkt
- Spesen (Hütten, Taxi) für den Bergführer
- Individuelle Trinkgelder
* Leihausrüstung (10,-€ pro Ausrüstungsgegenstand)
Fakten
Ort:
Dolomiten
Beste Jahreszeit:
Juni - September
Dauer:
5 Tage
Treffpunkt:
Niederdorf
Voraussetzungen
Anforderungen:
- Gute Kondition für Tagesetappen mit 1.500 Höhenmeter sowie 7 Stunden Gehzeit
- Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
- Etwas Klettererfahrung
- Einfache kletterstellen und ein Klettersteig der Schwierigkeit C gilt es zu meistern
PREIS
Teilnehmer:
max. 5 Personen
Preis:
ab 5 Personen p. P.:
1 - 4 Personen:
700,- €
auf Anfrage
Falls du Fragen hast oder weitere Infos benötigst, kannst du das im Kommentarfeld des Anfrageformulars dazuschreiben.
Vor deiner Anfrage: Bitte lies dir die "wichtigen Informationen" zu Risiken beim Bergsteigen sorgfältig durch.
Termine:
auf Anfrage
Aufgrund der großen Beliebtheit der Dolomiten Höhenwege ist es erforderlich, mindestens ein halbes Jahr vor dem geplanten Tourenstart anzufragen, da sonst die Hütten entlang der Route restlos ausgebucht sind.
PROGRAMM
Tag 1: Von Niederdorf zur Plätzwiese
Wir starten in Niederdorf und wandern durch den Putzgraben, vorbei an der Putzalm, weiter auf den Sarlsattel. Zwei weitere Scharten, den Flodigen Sattel sowie die Kirchler Scharte, müssen wir auf unserem Weg zur ersten Unterkunft überwinden. Der Weg führt uns dabei vorbei am Dürrenstein bis zur Plätzwiese.
Gehzeit: 6,5 H | ↑ 1.450 HM | ↓ 600 HM
⌂ Plätzwiese (2.000 m)
Tag 2: Zur Hütte am Monte Piano
Die zweite Etappe stellt die höchsten Ansprüche an die Kondition. Es gilt, 1.550 Höhenmeter im Aufstieg sowie 1.300 Höhenmeter im Abstieg zu bewältigen. Die Route führt uns zunächst durch das Helltal hinunter nach Landro und auf der gegenüberliegenden Seite hinauf zum Monte Piano. Bald darauf erreichen wir unser Tagesziel, das Rifugio Bosi.
Gehzeit: 7 H | ↑ 1.550 HM | ↓ 1.300 HM
⌂ Rifugio Bosi (2.205 m)
Tag 3: Zum Rifugio Vandelli
Von der Hütte steigen wir zunächst bis zur Straße ab und gehen dann durch das Val Popena Alta hinauf in die Popenascharte. Dahinter erreichen wir den Passo Tre Croci und folgen dem Steig 215 bis zum Rifugio Vandelli, direkt neben dem Sorapissee. Die Etappe ist landschaftlich besonders schön und bringt uns Schritt für Schritt tiefer in die Welt der Sorapiss-Gruppe.
Gehzeit: 6,5 H | ↑ 950 HM | ↓ 1.250 HM
⌂ Rifugio Vandelli (1.928 m)
Tag 4: Durch das Sorapissmassiv
Am vierten Tag folgt die technisch anspruchsvollste Etappe mitten durch das Sorapissmassiv. Vorbei am See geht es auf die Forcella Sora la Cengia del Banco. Das Gelände wird unwegsamer, und wir steigen über den Sentiero Francesco Berti mit seinen Klettersteigpassagen bis zur Forcella del Bivacco. Vorbei am Bivacco Slataper folgen wir dem Steig 246 bis zum Rifugio San Marco.
Gehzeit: 7 H | ↑ 900 HM | ↓ 1.000 HM | Schwierigkeit: C (Klettersteig)
⌂ Rifugio San Marco (1.823 m)
Tag 5: Abstieg nach San Vito
Am letzten Tag führt unsere Etappe vom Rifugio San Marco hinunter nach San Vito di Cadore. Hier holt uns ein Taxi ab und bringt uns zurück nach Niederdorf zu unseren Autos. Ein kurzer Abschlusstag, aber nach den vorherigen Etappen sicher keiner, den man gering schätzt.
Gehzeit: 2 H | ↓ 800 HM
Eventuelle Änderungen im Programm, die aus verschiedenen Gründen (Wetter, Verhältnisse, Buchungssituation der Unterkünfte, usw...) erforderlich sein können, werden stets in Absprache mit den Teilnehmern vorgenommen.
HÄUFIGE FRAGEN (FAQ´s)
Für wen ist der Dolomiten Höhenweg 3 geeignet?
Die Tour ist für ausdauernde Bergwanderer geeignet, die sich in felsigem Gelände wohlfühlen und Trittsicherheit mitbringen. Für den Klettersteigabschnitt an Tag 4 solltest du bereits etwas Klettersteigerfahrung haben.
Wie anspruchsvoll ist der Klettersteig auf dieser Durchquerung?
Die Schlüsselstelle der Tour ist der Sentiero Francesco Berti mit Schwierigkeit C. Er ist kein endloser Sportklettersteig, verlangt aber sicheres Gehen, einen ruhigen Kopf und Erfahrung in steilerem, ausgesetztem Gelände.
Was brauche ich an Ausrüstung?
Die genaue Packliste bekommst du mit der Bestätigungsmail. Wichtig sind vor allem feste Bergschuhe und für den Klettersteigtag ein Klettersteigset mit Helm. Fehlende Ausrüstung kann bei Südtirolalpin gegen eine kleine Abnutzungsgebühr geliehen werden.

