1857
3.168 mt.
Sir John Ball

MONTE PELMO

Normalweg (II)

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230,- €

ab

Der Berg

Der mächtige Felsklotz des Monte Pelmo gehört zu den höchsten Gipfeln der Dolomiten. Seine markante Form sowie die Art und Weise, wie er als mächtiges Bollwerk aus den grünen Almen und Wäldern hervorragt, machen ihn definitiv zu einer der imposantesten Erscheinungen, die es in den Dolomiten zu sehen gibt. Ein ganz besonderer Gipfel, der von den Besteigern auch einiges abverlangt. Die Genugtuung und das Gipfelerlebnis ist dafür jedoch umso schöner. Ein atemberaubendes Panorama auf diesen komplett alleinstehenden Gipfel, der sich zwischen Civetta und Antelao behauten kann, gibt es als Belohnung obendrauf.

Die Tour

Monte Pelmo - Normalweg: Diesen Dolomitengipfel gibt es nicht ohne ordentlich schweiß und alpines Können. Viele Kletterpassagen, die sich zwar immer im I. und II. UIAA Grad befinden, jedoch ständig vollste Konzentration und Aufmerksamkeit erfordern sind zu meistern. Und das sowohl im Auf- als auch im Abstieg. Keine Seilbahn, die es erlauben würde, einen Teil der insgesamt 1.700 Höhenmeter gemütlich und kraftsparend zurückzulegen gibt es an diesem Berg. Dafür ist man jedoch abseits des großen Touristentrubels in einer wilden und atemberaubenden Dolomitenlandschaft unterwegs und erhält ein Bergerlebnis der ganz besonderen Art.

Leistungen

Diese Leistungen sind im Preis dabei:

- Gesamte Organisation und Führung durch einen staatlich geprüften Bergführer

- Kostenlose Leihausrüstung

- Alle erforderlichen Reservierungen werden vorab gemacht

- Alle Spesen für den Bergführer

 

Zusatzkosten für die Teilnehmer:

- 1x Übernachtung mit HP im Rifugio Venezia

- Transfer vom und zum Treffpunkt

Informationen

Fakten

Ort:

Pelmostock

 

Beste Jahreszeit:

Juni - Oktober

 

 

Dauer:

2 Tage

 

Treffpunkt:

Passo Staulanza - im Rifugio Staulanza

Anforderungen

Sicherheisrelevant

- Trittsicherheit

 

Genussrelevant

- Kondition für 1.250 Höhenmeter am Gipfeltag (ca. 8 Stunden Gehzeit für den Auf- und Abstieg)

- Schwindelfreiheit

- minimale Klettererfahrung von Vorteil

Preis

 
Teilnehmer:

max. 3 Personen

Preis:

1 Person:
2 Personen:
3 Personen:

550,- €
300,- €
230,- €

Falls du unsicher bist oder Fragen hast kannst du einfach ganz unverbindlich eine Anfrage stellen:

 

Termine:

auf Anfrage

Programm

1. Tag: Hüttenaufstieg zum Rifugio Venezia
Wir treffen uns entweder im Rifugio Staulanza auf dem gleichnamigen Pass, oder an einem vorher ausgemachten Treffpunkt und fahren gemeinsam zum Passo Staulanza. Von hier werden wir gemütlich in knapp 3 Stunden bis zum Rifugio Venezia aufsteigen, wo wir übernachten werden.

2. Tag: Gipfeltag am Monte Pelmo
Am zweiten Tag werden wir uns den Gipfel des Monte Pelmo vorknöpfen. Zunächst folgen wir noch einem guten und ausgetretenen Pfad, bis wir von diesem abzweigen und in Richtung Einstieg in das Ball Band aufsteigen. Entlang dieser historischen Linie, die Sir John Ball bereits 1857 für seine kühne Erstbesteigung nutzte, werden wir ausgesetzt aber atemberaubend entlang eines schmalen Pfades inmitten einer gewaltigen Felswand einen einfachen Übergang in die großen und imposanten Schuttkare des gewaltigen Amphitheaters darüber finden. Anstrengend geht es entlang von Pfadspuren weiter in Richtung Gipfel. Immer wieder sind kürzere Kletterpassagen zu meistern. Der Aufstieg wird somit nie langweilig und plötzlich stehen wir auf dem höchsten Punkt dieses Felskolosses und genießen eine Wahnsinns Aussicht, bevor es wieder voll konzentriert entlang des Aufstiegsweges zurück zur Hütte und weiter zum Passo Staulanza geht - dem Endpunkt einer unvergesslichen Tour und sicherlich einer der schönsten und abwechslungsreichen Dolomitengipfel.

 
Die Geschichte der Erstbesteigung

Der Monte Pelmo war der erste große Dolomitengipfel, der von einem Menschen erreicht wurde. Dank eines heute nach ihm benannten langen Felsbandes (Kletterstellen bis II-) gelangte Sir John Ball in das große kesselförmige Kar oberhalb des großen Felsriegels. Sein damaliger Begleiter, ein Gamsjäger, den er eigentlich als ortskundigen Führer dabei hatte verweigerte den Aufstieg entlang dieses Bandes. Überhaupt äußerst sich Ball in seiner Beschreibung nur abwärtend über seinen Begleiter, der angeblich alles versuchte um den Gipfelsieg zu gefährden. So erreichte John Ball, der im Boitetal gestartet war, über den damals noch vorhandenen Pelmogletscher den 3.168 Meter hohen Gipfel alleine und sollte eine goldene Ära bei der Besteigung weiterer Dolomitengipfel in den folgenden Jahren einleiten.