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Trekkingreise

SELVAGGIO BLU

SARDINIEN

Südtirolalpin Bergführer Südtirol

Südtirolalpin

Staatl. geprüfte Berg- und Skiführer IVBV

Verband der Südtiroler Berg- und Skiführer

Mail suedtirolalpin@gmail.com​​

IVBV Berg- und Skiführer

Preise ab 

1.500,- €

Reisedauer

7 Tage

BESCHREIBUNG
 

Zwischen Meer, Fels und alten Hirtenpfaden wartet mit dem Selvaggio Blu eine wilde Trekkingreise entlang der Ostküste Sardiniens.
7 Tage · Schwierigkeit UIAA III


Entlang der Ostküste Sardiniens erstreckt sich mit dem Selvaggio Blu eines der wildesten und anspruchsvollsten Trekkings Europas. Er gilt für viele als einer der schönsten Wege dieser Art. Ein Trekkingerlebnis, das alles zu bieten hat, was das Herz begehrt: azurblaues Meer, schroffe und steile Felswände, luftige Abseilpassagen und viele weitere Überraschungen entlang des Weges – alles in einer komplett naturbelassenen und intakten Umwelt, so wie es auch nach unserem Besuch bleiben soll.


Der Selvaggio Blu wird noch lange nach der Durchführung mit unbezahlbaren Erinnerungen in unseren Köpfen bleiben. Es ist ein besonderes Trekkingabenteuer entlang eines der schönsten Küstenabschnitte im Mittelmeerraum – wild, abwechslungsreich und mit genau dieser Mischung aus Meer, Fels und Wegfindung, die diese Reise so besonders macht. Wer gerne auf alten Hirtenpfaden unterwegs ist und sich auf raues, ursprüngliches Gelände einlässt, findet hier eine Reise, die lange nachwirkt.

HIGHLIGHTS
 

✧ Azurblaues Meer, von dem der Selvaggio Blu auch seinen Namen hat

✧ Wegloses Gelände und abenteuerliche alte Hirtenpfade

✧ Starkes Ambiente entlang der Ostküste Sardiniens

✧ Die schönsten Schlafplätze unter freiem Himmel

✧ Besonderes Trekkingabenteuer an einem der schönsten Küstenabschnitte des Mittelmeers

✧ Einfache Kletterpartien und luftige Abseilpassagen

✧ Abende am Lagerfeuer

✧ Sonnenaufgänge direkt aus dem Schlafsack

✧ Wilde Grotten und versteckte Buchten

INFOS
 

Leistungen
 

Im Preis inbegriffen

- Gesamte Organisation, Planung sowie sämtliche Buchungen und Reservierungen werden vom Bergführer vorab gemacht

- Professionelle Führung vor Ort durch einen staatlich geprüften Bergführer

- Honorar für den Bergführer

- Zwei Übernachtungen mit Frühstück im Appartement in Santa Maria Navarrese

- Versorgungsfahrten per Boot zu den Biwakplätzen (10kg./pro Person)

- Gesamte Verpflegung während des Selvaggio Blu (Essen, Proviant und Jausen für unterwegs sowie alkoholfreie Getränke)

- Transfer per Geländewagen zum Ausgangspunkt der Tour, sowie Rücktransport per Boot zurück nach Santa Maria Navarrese nach der Tour

- Permit für den Selvaggio Blu

- Gemeinsames Abendessen mit einem traditionellen sardischen Menü nach Abschluss unserer Tour

- Spesen (Anreise und Übernachtungen) für den Bergführer

 

Zusatzkosten für die Teilnehmer

- Individuelle An- und Abreise nach Sardinien sowie Transfer nach Santa Maria Navarrese

- Essen und Getränke abseits des Selvaggio Blu

- Alkoholische Getränke

- Individuelle Trinkgelder

* Leihausrüstung für 20,-€ pro Ausrüstungsgegenstand für die gesamte Reise auf Anfrage verfügbar

Fakten
 

Ort

Sardinien

 

Beste Jahreszeit

April - Mai
und
September - November

 

 

Dauer

7 Tage

 

Treffpunkt

Sardinien - Santa Maria Navarrese

Anforderungen
 

- Kondition für weglose Tagesetappen mit 6-7 Stunden Gehzeit

- Trittsicherheit und Schwindelfreiheit

- Abenteuerlust

- Naturverbundenheit und Respekt vor dieser einzigartigen Naturlandschaft

 
Dokumente

- gültiger Personalausweis / Reisepass

sonst sind keine speziellen Einreisedokumente für Bürger der EU erforderlich

PREIS
 

Teilnehmer

5 - 8 Personen

kleinere Gruppen oder individuelle Reisebegleitung gerne auf Anfrage
ab 5 Personen mit zweitem Bergführer

 

Preis

1-4 Personen
ab 5 Personen:

auf Anfrage
1.500,- €

 

 

 

Falls du Fragen hast oder weitere Infos benötigst, kannst du das im Kommentarfeld des Anfrageformulars dazuschreiben.

 

Vor deiner Anfrage: Bitte lies dir die "wichtigen Informationen" zu Risiken beim Bergsteigen sorgfältig durch.

 

Termine:

auf Anfrage

PROGRAMM
 

Tag 1: Ankommen in Santa Maria
Treffpunkt ist in Santa Maria Navarrese in der Unterkunft von Franco. Am Abend stelle ich euch bei einem gemeinsamen Abendessen in der Stadt die Tour vor und gebe alle wichtigen Infos dazu. Am nächsten Morgen bringt uns Franco ein wunderbares Frühstück mit lokalen Produkten und selbstgemachten Köstlichkeiten vorbei.


Tag 2: Einlaufen am Selvaggio
Nach dem gemeinsamen Frühstück werden wir nach Baunei und weiter hinauf in die Berge gebracht. Hier befindet sich unser Ausgangspunkt für den Selvaggio Blu. Spannende Wegfindung, Tiefblicke hinunter zum Meer und abwechslungsreiche Landschaften prägen schon die erste Etappe. Nach einigen Stunden erreichen wir eine erste Bucht und einen möglichen Biwakplatz. Hier können wir uns abkühlen und unser Quartier aufschlagen. Je nach Möglichkeiten und verfügbaren Plätzen gehen wir noch ein kurzes Stück weiter bis zur nächsten Bucht. Gegen Abend werden wir von einem Versorgungsboot mit Essen, Trinken sowie unseren Zelten, Schlafsäcken, Isomatten und der persönlichen Ausrüstung versorgt, kochen gemeinsam und lassen den Tag am Lagerfeuer ausklingen.
Gesamtzeit: 5 H | ↑ 200 HM | ↓ 950 HM | Schwierigkeit: UIAA II


Tag 3: Traumstrände und Klippen
Am dritten Tag verlassen wir unsere Bucht nach Sonnenaufgang und folgen dem Selvaggio Blu weiter entlang der Klippen hoch über dem Meer. Diese Etappe ist technisch die einfachste und am besten markierte auf der gesamten Route. Sie führt auf verhältnismäßig gut ausgetretenen Pfaden durch die sardische Macchia. Trotzdem gibt es auch hier Stellen, die Konzentration verlangen und je nachdem auch mal ein Fixseil zum Festhalten vertragen. Immer wieder öffnen sich großartige Ausblicke, vor allem von der Punta Salinas hinunter zur Felsnadel Aguglia di Goloritzè. Am späten Nachmittag erreichen wir unser nächstes Etappenziel an einem der schönsten Strände. Dort lassen wir den Tag mit einer Runde im Meer ausklingen und werden anschließend vom Boot für die restlichen Kilometer zu unserem nächsten Biwakplatz gebracht.
Gehzeit: 6 H | ↑ 550 HM | ↓ 550 HM


Tag 4: Wegfindung und Abseilen
Wir verlassen diesen schönen Flecken Erde und steigen ein Stück auf, um uns entlang einer landschaftlich herausragenden und technisch fordernderen Variante des Selvaggio Blu auf den Weg zu machen. Das Gelände wird nun verwinkelter, und langsam gelangen wir in das Herzstück der Route. Bald erwartet uns auch die erste Abseilstelle – und die ist gleich eine der spektakulärsten. Der Weiterweg bleibt kaum weniger eindrucksvoll. Auf schmalen Felsbändern oberhalb des Meeres, vorbei an Grotten und Durchschlüpfen, zeigt die Ostküste Sardiniens wieder ein ganz neues Gesicht. Trotz des anspruchsvollen Geländes ist es die kürzeste Etappe, und am Nachmittag bleibt noch Zeit, am Strand die Seele baumeln zu lassen und Kraft für den nächsten Tag zu sammeln.
Gesamtzeit: 5 H | ↑ 700 HM | ↓ 700 HM | Schwierigkeit: UIAA II+


Tag 5: Herzstück der Route
Nach dem Sonnenaufgang, den wir fast täglich direkt aus dem Schlafsack heraus bewundern dürfen, und einem ausgiebigen Frühstück starten wir in die längste Etappe. Durch Wälder und vorbei an Traumbuchten ist es gut möglich, dass wir spätestens heute dem einen oder anderen verwilderten Hausschwein begegnen. Zunächst geht es durch den Urele-Wald, ein Abschnitt, in dem man sich leicht verlaufen kann. Danach folgen wieder Klippen, Meerblicke und mehrere spannende Passagen. Als eines der Highlights seilen wir uns direkt vor den Eingang einer der schönsten und wichtigsten Grotten Sardiniens ab. Nach einer Brotzeit am Meer geht es über eine luftige Traverse zurück auf die Originalroute des Selvaggio Blu. Die Markierungen sind in diesem Abschnitt spärlich, die Pfade verlieren sich immer wieder in den Büschen – genau hier sind Spürsinn und Erfahrung in der Wegfindung gefragt. Mit kurzen, einfachen Kletterpassagen geht es später wieder hinauf in die Berge und schließlich auf gut angelegten Pfaden zurück hinunter zum Meer, wo uns der nächste Traumstrand erwartet. Am Abend klingt der Tag wieder am Lagerfeuer aus.
Gesamtzeit: 7 H | ↑ 700 HM | ↓ 700 HM | Schwierigkeit: UIAA III


Tag 6: Letzte Etappe nach Cala Sisine
Kaum zu glauben, dass dies schon der letzte Tag auf dem Selvaggio Blu sein soll. Die Etappe führt uns zunächst wieder entlang der bekannten Pfade des Vortages hinauf in die Berge. Es ist eine der angenehmeren Etappen, weil die Wege verhältnismäßig gut sind und nicht ganz so viele Höhenmeter anfallen. Trotzdem ist auch dieser Tag mit Highlights gespickt. Mehrere Abseilstellen warten noch auf uns, darunter auch längere Passagen. Später erreichen wir die Trümmer eines gewaltigen Felssturzes aus dem Jahr 2015. Es folgt ein Klettersteig entlang fix verlegter Seile, dazu immer wieder starke Fotomotive mit dem Meer im Hintergrund. Unterhalb einer markanten Felsnase genießen wir ein letztes Mittagessen inmitten der sardischen Natur. Dann geht es durch schattige Wälder zur letzten Abseilstelle, von der aus wir bereits unser Ziel sehen: Cala Sisine. Es ist ein besonderes Gefühl, aus dem Wald auf den Strand zu treten und die letzten Meter des Selvaggio Blu zu zelebrieren. Nach fünf Tagen Abenteuer, Lagerfeuer und Nächten unter freiem Himmel bringt uns das Schlauchboot zurück nach Santa Maria Navarrese. Dort ist der Tag noch nicht zu Ende: Ein abschließendes Highlight ist das Abendessen bei Silvio in seinem Ovile in den Bergen von Baunei, wo wir mit sardischen Spezialitäten verwöhnt werden.
Gesamtzeit: 6 H | ↑ 650 HM | ↓ 750 HM | Schwierigkeit: UIAA III


Tag 7: Frühstück und Abreise
Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück in unserer Unterkunft in Santa Maria Navarrese heißt es wieder Abschied nehmen. Gemeinsam lassen wir die Woche noch einmal Revue passieren, packen unsere Sachen und beenden den Selvaggio Blu offiziell. Wer möchte, hängt noch ein paar Tage individuell dran und genießt noch etwas sardische Sonne.


Info: Wir sind auf den Tagesetappen mit leichtem Gepäck unterwegs. Nur das, was wir tagsüber brauchen, tragen wir selbst. Alles Weitere wird am Abend zu den Biwakplätzen gebracht. Trotzdem müssen die persönlichen Sachen vor allem an den Stränden Biriola und Mariolu noch ein Stück hinaufgetragen werden. Deshalb bitte in diesen Gepäckstücken wirklich nur das mitnehmen, was für die Nächte und etwas Wechselkleidung gebraucht wird. Dazu kommen noch Gemeinschaftstaschen mit Kochutensilien, Verpflegung und Wasser. Wir sind in diesem Gebiet zu Gast und bewegen uns auf alten Pfaden der Hirten. Entsprechend respektvoll gehen wir mit der Landschaft, den Grotten und den Biwakplätzen um. Dass wir keinen Müll zurücklassen, versteht sich von selbst. So haben auch viele nach uns noch die Möglichkeit, den Selvaggio Blu als intaktes Naturwunder zu erleben.

 

 

Klingt gut, aber nicht perfekt?

Kein Problem: Dieses Programm ist eine Idee, wie die Reise ablaufen könnte. Die Reisezeit kann beliebig verlängert oder verkürzt werden. Gerne stelle ich für dich oder eine Gruppe ein individuelles Programm zusammen, das ganz auf eure Vorstellungen und Wünsche ausgelegt ist.

 

Einfach oben über das Anfrageformular unverbindlich anfragen.

Eventuelle Änderungen im Reiseprogramm, die aus verschiedenen Gründen (Wetter, Verhältnisse, Buchungssituation der Unterkünfte, usw...) erforderlich sein können, werden stets in Absprache mit den Teilnehmern vorgenommen.

FAKTEN ZUM REISEZIEL
 

Sardinien

Land: Italien
Einwohner: 1,6 Mio
Fläche: 24.000 km²
Währung: Euro
Sprache: italienisch / sardisch

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HÄUFIGE FRAGEN (FAQ´s)
 

Wie technisch ist der Selvaggio Blu?
Der Selvaggio Blu ist deutlich mehr als eine normale Küstenwanderung. Dich erwarten weglose Abschnitte, einfache Kletterpassagen und mehrere Abseilstellen. Gerade diese Mischung aus Trekking, Wegfindung und Fels macht den Reiz der Reise aus.


Wie läuft das mit Gepäck und Übernachtung?
Auf den Etappen sind wir mit leichtem Tagesgepäck unterwegs. Zelte, Schlafsachen und weiteres Material werden am Abend zu den Biwakplätzen gebracht. Geschlafen wird draußen an besonderen Plätzen entlang der Route – genau das gehört auf dem Selvaggio Blu einfach dazu.


Was muss ich an Ausrüstung mitbringen?
Die genaue Packliste bekommst du mit der Bestätigungsmail. Wichtig sind vor allem gut eingelaufene Trekkingschuhe und ein passender Rucksack für den Tag. Fehlende Ausrüstung kann bei Südtirolalpin gegen eine kleine Abnutzungsgebühr geliehen werden.

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Brunner Andreas - Südtirolalpin

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