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Höhenbergsteigen

BOLIVIEN

ALTIPLANO

Südtirolalpin Bergführer Südtirol

Südtirolalpin

Staatl. geprüfte Berg- und Skiführer IVBV

Verband der Südtiroler Berg- und Skiführer

Mail suedtirolalpin@gmail.com​​

IVBV Berg- und Skiführer

Preise ab 

5.890,- CHF

Reisedauer

22 Tage

BESCHREIBUNG
 

Bolivien zwischen hohen Gipfeln, Altiplano und Begegnungen – eine Bergsteiger- und Kulturreise, die weit mehr als atemberaubende Berge zu bieten hat.
23 Tage


Bei dieser Reise nach Bolivien werden wir nicht nur drei Gipfel mit über 6.000 Metern besteigen, darunter den Sajama – den höchsten Gipfel Boliviens – sowie den Huayna Potosí mit seinem direkten Blick hinunter nach La Paz, sondern auch das Land auf ganz besondere Art kennenlernen.


Tobias Martin – einer der insgesamt drei Bergführer bei dieser Reise – hat mit seiner Familie drei Jahre im Altiplano Boliviens gelebt. Das bietet – verbunden mit der bergsteigerischen Herausforderung – die seltene Gelegenheit, Bolivien und die Bolivianer:innen mit ihrer vielfältigen Kultur kennenzulernen. Wo wir können, unterstützen wir lokale Arbeitskräfte und Projekte; unsere Köchinnen und Fahrer bezahlen wir gut und bieten im Rahmen unserer Möglichkeiten der bolivianischen Bevölkerung eine kleine Unterstützung.


Das Programm dieser Reise ist vielfältig, und dank der Erfahrungen und Kontakte, die Tobias während seiner Zeit in Bolivien knüpfen konnte, werden wir dieses Land auf eine Art erleben dürfen, wie es für „normale“ Touristen kaum möglich ist. Wir dürfen die herzlichen Einwohner und ihr Leben hautnah kennenlernen. Außerdem arbeiten wir eng mit Gonzalo, einem der ersten und wenigen IVBV-patentierten Bergführer aus La Paz, zusammen. Gerade bei einer Reise in dieser Höhe ist eine gute Höhenakklimatisierung entscheidend – und genau dafür ist das Programm aufgebaut.

HIGHLIGHTS
 

✧ Kombination aus Bergsteigerreise und Kulturreise – genau das macht diese Wochen in Bolivien so besonders.

✧ Besteigung des Huayna Potosí mit direktem Blick hinunter nach La Paz und weit hinein in die Cordillera Real.

✧ Der Sajama als höchster Gipfel Boliviens ist einer der großen Höhepunkte dieser Reise – fordernd, weit und alles andere als beliebig.

✧ Breites Kulturprogramm auch abseits der Bergtouren: La Paz, El Alto, Titicacasee, Salar de Uyuni und viele Begegnungen, die man nicht planen kann.

✧ Freiwillige Mountainbike-Abfahrt über mehr als 3.000 Höhenmeter – von schneebedeckten Pässen bis in die tropische Zone. Ja, gute Bremsen sind da kein Nachteil ;-)

✧ Zusammenarbeit mit lokalen Guides, Köchinnen, Fahrern und Projekten – nicht als Deko, sondern weil es zu dieser Reise gehört.

✧ Tobias hat selbst drei Jahre mit seiner Familie im Altiplano gelebt und kennt die Region nicht nur von der Karte, sondern aus dem Alltag.

✧ Das Altiplano in seiner ganzen Weite erleben – zwischen hohen Bergen, Salzsee, heißen Quellen und sehr unterschiedlichen Seiten des Landes.

INFOS
 

Leistungen
 

Im Preis inbegriffen

- Gesamte Organisation, Planung sowie sämtliche Buchungen und Reservierungen werden von uns vorab gemacht

- Sämtliche Touren in den Bergen werden von staatlich geprüften Berg- und Skiführern geführt (IVBV)

- Leitung kulturell durch lokale Guides sowie durch unsere Bergführer

- Sämtliche Unterkünfte mit Halbpension

- Transporte und Transfers in Bolivien (privat und öffentlich – wenn öffentlich mit den besten und verlässlichsten Busunternehmen)

 

Zusatzkosten für die Teilnehmer

- Flug nach La Paz

- Getränke und persönliche Ausgaben vor Ort

- Individuelle Trinkgelder

* Leihausrüstung für 30,-€ pro Ausrüstungsgegenstand für die gesamte Reise auf Anfrage verfügbar

Fakten
 

Ort

Bolivien - La Paz und Altiplano

 

Beste Jahreszeit

Mai - Juni

 

 

Dauer

22 Tage

 

Treffpunkt

wird individuell vereinbart

Anforderungen
 

- Sehr gute Kondition. Wir machen zwar auf dem Papier relativ wenig Höhenmeter. Aber auf den großen Höhen ist es nicht zu unterschätzen.

- Trittsicherheit

- Etwas Gletschererfahrung von Vorteil auch in den Westalpen (Höhenverträglichkeit)

- Offen sein für neue Erfahrungen und die flexible Lebensweise der Bolivianer

- Gute Akklimatisierung. Eine Akklimatisierung vorab ist nicht unbedingt notwendig (kann aber definitiv von Vorteil sein). Wir werden uns vor Ort die Zeit nehmen um uns an die Höhe gewöhnen.

 
Dokumente

- gültiger Reisepass (min. 6 Monate länger gültig)

um alle weiteren erforderlichen Dokumente (Visa, Permits usw...) kümmert sich der Bergführer vorab

PREIS
 

Teilnehmer

max. 4 Personen pro Bergführer
min. 8 Teilnehmer

kleinere Gruppen oder individuelle Reisebegleitung gerne auf Anfrage

 

Preis

pro Person:

5.890,- CHF

* Der Preis in Euro wird bei der Bezahlung zum aktuellen Wechselkurs umgerechnet.

Die Tour ist ein Gemeinschaftsprojekt mit 2 befreundeten Bergführern aus der Schweiz.

 

 

 

Falls du Fragen hast oder weitere Infos benötigst, kannst du das im Kommentarfeld des Anfrageformulars dazuschreiben.

 

Vor deiner Anfrage: Bitte lies dir die "wichtigen Informationen" zu Risiken beim Bergsteigen sorgfältig durch.

 

Termine:

auf Anfrage

PROGRAMM
 

Tag 1-2: Ankommen in La Paz
Reise per Flugzeug nach La Paz in Bolivien. Vom spektakulären Flughafen El Alto aus ist unser erstes bergsteigerisches Ziel über 6.000 Meter, der Huayna Potosí, schon fast zum Greifen nah. Der Blick hinunter in den Kessel von La Paz raubt einem erst einmal den Atem – und nicht nur wegen der Höhe. Nach dem Bezug des Hotels gehen wir auf eine kurze Erkundung des Stadtzentrums mit dem ausgeklügelten Gondelsystem von La Paz. Und natürlich widmen wir uns auch der Prävention der Höhenbeschwerden: Alles ruhig angehen und Mate de Coca trinken.


Tag 3: La Paz entdecken
Stadtrundgang in La Paz. Wir begeben uns an drei ganz unterschiedliche Orte in der Stadt: El Alto, Zona Sur und ins Getümmel eines indigenen Marktes in der Innenstadt. Am Abend besuchen wir eine Peña – ein folkloristischer Abend mit typischem paceño-Essen.


Tag 4: NGO und K’oa
Besuch einer NGO in Ciudad El Alto. Das Projekt der Fundación Pueblo, bei der Tobias mit seiner Familie arbeitete, befindet sich mitten in El Alto, der Stadt auf dem Altiplano oberhalb von La Paz. Wir bekommen dort einen eindrücklichen Einblick in die von Gewalt und Unterdrückung geprägte Realität vieler Bolivianerinnen. Die Frauen werden uns aus ihrem harten Leben und der Zuversicht erzählen, die sie aus dem Projekt gewonnen haben. Am Abend führen wir zusammen mit einem Schamanen eine Zeremonie – K’oa – durch. Dabei bitten wir um Zulassung zu den Gipfeln, die für die Bolivianer Brüder und Schwestern sind, und um Wohlergehen und Gesundheit bei unseren Unternehmungen.


Tag 5-6: Titicacasee und Isla del Sol
Akklimatisationsreise über Copacabana an den Titicacasee, wo wir wieder direkt am Ufer in einem schönen Hotel untergebracht sind. Besuch der Isla del Sol per Schiff, Wanderung auf der Insel und danach Rückkehr nach La Paz. Diese Tage helfen uns, in Ruhe in der Höhe anzukommen und gleichzeitig schon viel vom Land mitzunehmen.


Tag 7: Bike-Abfahrt ins Grüne
Freiwilliger Ausflug per Minibus und Mountainbike: Wir werden mit dem Bike auf einen über 5.000 Meter hohen Pass gebracht, wo wir je nach Bedingungen sogar noch Schnee antreffen. Von dort geht’s mit guten Bremsen ;-) über die alte Straße bis in die tropische Zone, rund 3.000 Höhenmeter tiefer. Wir fahren durch die sich ständig ändernde Vegetation, bis wir uns – umgeben von farbigen Vögeln und frechen Äffchen – ein tropisches Essen gönnen.


Tag 8-10: Condoriri und Eingewöhnen
Jetzt geht’s in die Berge! Als Erstes fahren wir in die Condoriri-Gruppe in der Cordillera Real. Fahrt zu Don Roque und seiner Frau, die mit einem feinen Essen auf uns warten. So gestärkt wandern wir in etwa drei Stunden ins Basecamp, wo wir – je nach Vorliebe – entweder in der Hütte oder im Zelt nächtigen. Von dort sehen wir die Gipfel der Condoriri-Gruppe: den rechten und linken Flügel sowie den Cabeza de Cóndor, den Kopf des Kondors. Mögliche Ziele sind Pico Austria, Pico Tarija, Pequeño Alpamayo oder eben der Cabeza de Cóndor. Diese Gipfel sind ideal, um uns auf die 6.000er vorzubereiten. Je nach technischem Können der Teilnehmer stellen wir die zwei Touren zusammen. Hier stoßen auch Gonzalo, unser lokaler Bergführer, sowie unsere beiden Köchinnen Luz und Delia zu uns. Und natürlich Roque – mit seinen Eseln oder der Enduro –, der uns hilft, das Essen ins Refugio zu bringen.


Tag 11: Descanso
Ruhetag. Individuelles Programm. Einfach mal durchschnaufen, Wäsche trocknen, Kaffee trinken oder nur in die Berge schauen – alles erlaubt.


Tag 12-13: Huayna Potosí
Heute geht’s los Richtung Huayna Potosí, unserem ersten Gipfel über 6.000 Meter. Nach dem Bereitstellen und Checken der Ausrüstung fahren wir per Minibus zu unserem Ausgangspunkt am Zongo-Pass. Dort gibt es erst einmal ein feines Mittagessen. Von dort wandern wir in unsere Hütte, die einem befreundeten lokalen Guide gehört und die wir exklusiv für uns haben. Frühes Nachtessen ... denn der Wecker läutet kurz nach Mitternacht.
Auf der Normalroute steigen wir am nächsten Tag auf den Gipfel des Huayna: mit Sicht vom Titicacasee über den Illimani bis ins Tiefland. Frühmorgens geht’s zuerst über Fels und Geröll, dann über den Gletscher auf den Gipfel. Die Hauptschwierigkeit ist eine kurze Steilstufe, „la pala“, beim Bergschrund am Übergang vom Gletscher auf den Grat. Danach Rückreise in unser Hotel nach La Paz und Erholung.


Tag 14: Ruhetag in La Paz
Descanso – Ruhetag. Möglichkeit, einen Gleitschirm-Tandemflug zu machen. Bei der letzten Reise haben das fast alle gemacht und waren hell begeistert.


Tag 15: Oruro und Uyuni
Fahrt über Oruro mit Mittagshalt und Besichtigung des Minenmuseums nach Uyuni an den Salar de Uyuni, den berühmten Salzsee. Nacht in Uyuni.


Tag 16: Salar de Uyuni
Besuch der Isla de Pescado und nochmals Übernachtung in Uyuni. Der Salar mit seiner surrealen Landschaft und der Isla de Pescado gehört sicher zu den eindrücklichsten Landschaften weit und breit.


Tag 17: In den Sajama-Nationalpark
Fahrt in den Sajama-Nationalpark. Aufstieg ins Camp für alle, die den Sajama besteigen. Die anderen quartieren sich im Hotel ein.


Tag 18: Acotango oder Hochlager
Acotango als leichtere Variante. Dank der Mine können wir mit den Fahrzeugen weit hinauffahren, dann geht’s vorwiegend über Eis und Schnee auf den Gipfel, der Bolivien mit Chile teilt. Auch dieser Gipfel ist anstrengend, aber landschaftlich alles andere als eine Ersatztour. Team Sajama: Aufstieg ins Hochlager. Je nach Zustand braucht es dort schon Seilsicherung.


Tag 19: Sajama-Gipfeltag
Ausruhen für das eine Team, Besuch der Ecolodge Tomarape für die anderen. Team Sajama: Gipfel und Abstieg. Der Sajama ist der höchste Berg Boliviens, ein Vulkan und der beherrschende Gipfel der Westkordillere an der Grenze zu Chile. Vom Hochlager geht’s gleich steil los, und die am Vortag installierten Fixseile erleichtern den Start deutlich. Ganz übel wird’s, wenn der Gipfel mit Büßereis bedeckt ist – dann braucht man sofort viel länger und muss Buße tun, wie der Name schon sagt ...


Tag 20: Heiße Quellen
Nacht im Zelt bei den heißen Quellen am Fuß des Nationalparks. Wir schlafen an diesem besonderen Ort, lassen die Seele baumeln in den Thermalquellen und genießen einmal keinen Wecker mitten in der Nacht.


Tag 21: Nochmals warmes Wasser
Frühmorgens steigen wir vor der Rückkehr nochmals ins warme Wasser. Danach Rückfahrt und Ausklang dieser intensiven Tage zwischen Bergen, Weite und Altiplano.


Tag 22: Reserve und Souvenirs
Ruhetag / Reservetag. Individuelles Programm ... Zeit für Souvenirs, einen letzten Kaffee oder einfach zum Nachspüren, was in diesen Wochen alles zusammengekommen ist.


Tag 23: Rückreise
Rückreise nach Europa. Geleitet wird die Reise von Tobias Martin, Denys Thommen, Andreas Brunner und Gonzalo Jaimes; dazu kommt unser Kulturguide Raul Calazaya. Für alle drei Gipfel gibt es einfache Normalwege und schwierigere Routen – nach oben offen. Wir teilen die Gipfelgruppen nach Niveau und Wünschen auf und können so mehrere Schwierigkeitsgrade abdecken.


Info: Die Reise findet mit 8 bis 12 Teilnehmern statt. Im Preis inklusive sind die bergsteigerische Leitung durch vier IVBV-Bergführer, sämtliche Unterkünfte mit Halbpension und die Transporte. Es kann vorkommen, dass wir teilweise individuell Abendessen gehen und ihr dieses direkt selbst bezahlt. Im Gegenzug organisieren und bezahlen wir diverse Mittagessen, sodass es unter dem Strich wieder aufgeht.

 

 

Klingt gut, aber nicht perfekt?

Kein Problem: Dieses Programm ist eine Idee, wie die Reise ablaufen könnte. Die Reisezeit kann beliebig verlängert oder verkürzt werden. Gerne stelle ich für dich oder eine Gruppe ein individuelles Programm zusammen, das ganz auf eure Vorstellungen und Wünsche ausgelegt ist.

 

Einfach oben über das Anfrageformular unverbindlich anfragen.

Eventuelle Änderungen im Reiseprogramm, die aus verschiedenen Gründen (Wetter, Verhältnisse, Buchungssituation der Unterkünfte, usw...) erforderlich sein können, werden stets in Absprache mit den Teilnehmern vorgenommen.

FAKTEN ZUM REISEZIEL
 

Bolivien

Hauptstadt. La Paz (liegt auf 3.500 Metern)
Einwohner: 12 Mio
Fläche: 1 Mio km²
Währung: Boliviano
Sprache: Spanisch (sowie Quechua und Aymara)

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HÄUFIGE FRAGEN (FAQ´s)
 

Für wen ist diese Bolivien-Reise geeignet?
Die Reise richtet sich an erfahrene Bergsteiger:innen mit sehr guter Kondition, die mehrere Wochen in großer Höhe unterwegs sein möchten. Die 6.000er in Bolivien verlangen eine gute Höhenakklimatisierung und Freude an einer Mischung aus Berg, Kultur und etwas Flexibilität unterwegs.


Wie technisch sind Huayna Potosí und Sajama?
Der Huayna Potosí ist auf dieser Reise der erste 6.000er und wird über die Normalroute bestiegen; der Sajama ist deutlich ernster und fordernder. Je nach Verhältnissen bewegen wir uns auf Fels, Geröll, Gletscher sowie Eis und Schnee. Die Gruppen werden nach Niveau und Wünschen eingeteilt.


Was muss ich an Ausrüstung mitbringen?
Die genaue Packliste kommt mit der Bestätigungsmail. Wichtig sind vor allem gut passende Hochtourenschuhe und warme Bekleidung für die Gipfeltage. Technische Ausrüstung kann beim Veranstalter gegen eine kleine Abnutzungsgebühr geliehen werden.

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Brunner Andreas - Südtirolalpin

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