
Skidurchquerung
Hochtirol
Die "Haute Route" der Ostalpen

Südtirolalpin
Staatl. geprüfte Berg- und Skiführer IVBV
Verband der Südtiroler Berg- und Skiführer
Mail suedtirolalpin@gmail.com

Preise ab
1.200,- €
BESCHREIBUNG
Vom Ahrntal bis zum Großglockner zieht die Hoch Tirol durch die Hohen Tauern.
Schwierigkeit ZS+ · 6 Tage · Hohe Tauern
Hoch Tirol - Skitour: In 6 Tagen geht es auf dieser langen Skidurchquerung vom Ahrntal in Südtirol bis zum Großglockner in Osttirol. Auf dieser wunderbaren Route werden wir mit dem Großen Geiger, Großvenediger, Stubacher Sonnblick, Granatspitze sowie dem Großglockner auch einige der schönsten und eindrücklichsten Berge Österreichs besteigen.
Lohnende Skiabfahrten, eine großartige Kulisse und freundliche sowie gemütliche Hütten werden uns in diesen Tagen begegnen. Eine außergewöhnlich schöne Skidurchquerung, die nicht umsonst ein großer Klassiker ist und ins Tourenbuch eines jeden begeisterten Skibergsteigers gehört. Wer eine lange, fordernde und zugleich sehr lohnende Skiroute durch die Hohen Tauern sucht, ist hier genau richtig.
INFOS
Leistungen
Im Preis inbegriffen:
- Gesamte Organisation und Führung durch einen staatlich geprüften Bergführer
- Alle erforderlichen Reservierungen werden vorab gemacht
Zusatzkosten für die Teilnehmer:
- 5x Hüttenübernachtung mit HP
- 2x Taxitransfer (Kalser Tauernwirt - Lucknerhaus und Lucknerhaus - Kasern)
- Transfer vom und zum Treffpunkt
- Tourenski, Fell, Skischuhe und Skistöcke können auf Anfrage geliehen werden
- Spesen (Hütte, Seilbahn, Taxi) für den Bergführer
- Individuelle Trinkgelder
* Leihausrüstung (10,-€ pro Ausrüstungsgegenstand)
Fakten
Ort:
Ahrntal - Großglockner
Beste Jahreszeit:
März - April
Dauer:
6 Tage
Treffpunkt:
Kasern - Parkplatz Naturparkhaus
Voraussetzungen
Anforderungen:
- Sehr gute Kondition für Tagesetappen mit bis zu 2.000 Höhenmeter im Aufstieg
- Solide Spitzkehrentechnik
- Sicheres Abfahren auch an steileren Hängen (Hangsteilheiten mit bis zu 40°)
- Trittsicherheit für kurze Gipfelanstiege auch mit Steigeisen
PREIS
Teilnehmer:
max. 6 Personen
Preis:
1-4 Personen:
5-6 Personen:
auf Anfrage
1.200,- €
Falls du Fragen hast oder weitere Infos benötigst, kannst du das im Kommentarfeld des Anfrageformulars dazuschreiben.
Vor deiner Anfrage: Bitte lies dir die "wichtigen Informationen" zu Risiken beim Bergsteigen sorgfältig durch.
Termine:
auf Anfrage
PROGRAMM
Tag 1: Über die Jöcher
Ausgangspunkt für die Hoch Tirol ist der Parkplatz des Naturparkhauses in Kasern im hintersten Ahrntal. Von hier aus steigen wir über das Umbaltörl auf und gelangen nach Osttirol. Über das Reggentörl geht es weiter bis zum ersten Etappenziel, der Essener Rostocker Hütte.
Gehzeit: 7,5 H | ↑ 1.750 HM | ↓ 1.150 HM | Schwierigkeit: ZS
⌂ Essener Rostocker Hütte
Tag 2: Großer Geiger
Landschaftlich spektakulär und in imposanter Kulisse geht es am zweiten Tag von der Essener Rostocker Hütte weiter in Richtung Gipfel des Großen Geiger. Von hier gelangen wir über das Türmljoch hinunter zur Johannishütte, unserem nächsten Etappenziel.
Gehzeit: 6,5 H | ↑ 1.150 HM | ↓ 1.250 HM | Schwierigkeit: ZS
⌂ Johannishütte
Tag 3: Großvenediger
Eines der absoluten Highlights steht uns am dritten Tag bevor: die Besteigung des Großvenediger. Von der Johannishütte aus geht es vorbei am Defreggerhaus auf das Reintörl und weiter bis zum Gipfel von Österreichs vierthöchstem Berg. Im Anschluss steht ein Abfahrtsgenuss der Extraklasse bevor: hinunter bis nach Innergschlöß. Viele sagen, es sei der schönste Talschluss der Ostalpen - wir werden uns am besten selbst davon überzeugen. Danach geht es noch ein Stück weiter bis zum Matreier Tauernhaus, wo wir uns für die nächste Nacht einquartieren.
Gehzeit: 7,5 H | ↑ 1.550 HM | ↓ 2.150 HM | Schwierigkeit: WS
Tag 4: Stubacher Sonnblick
Am 4. Tag steht eine längere Etappe an: Vom Matreier Tauernhaus geht es hinauf zum Dabersee und weiter zur Amertaler Höhe. Auf eine kurze Abfahrt ins Landecktal folgt ein erneuter Aufstieg auf die Granatscharte und weiter auf den Stubacher Sonnblick. Nach der Abfahrt hinunter zur Rudolfshütte ist auch diese Etappe geschafft.
Gehzeit: 7,5 H | ↑ 1.950 HM | ↓ 1.250 HM | Schwierigkeit: ZS+
⌂ Rudolfshütte
Tag 5: Granatspitze und Hütte
Am fünften Tag steht zunächst die Besteigung der Granatspitze an. Über eine lange Abfahrt geht es hinunter bis zum Dorfersee und über das flache Dorfertal hinaus zum Kalser Taurerwirt. Hier werden wir von einem Taxi bis zum Lucknerhaus gebracht. Wir stärken uns im Tal ordentlich und werden den anschließenden Anstieg zur Stüdlhütte locker angehen.
Gehzeit: 8,5 H | ↑ 1.650 HM | ↓ 1.600 HM | Schwierigkeit: ZS
⌂ Stüdlhütte
Tag 6: Finale am Großglockner
Das Beste kommt zum Schluss: Als großes Finale der Hoch Tirol wartet am letzten Tag noch die Besteigung des Großglockner - dem höchsten Gipfel Österreichs. Es ist gleichzeitig auch die anspruchsvollste Etappe, und wir werden neben unserem skifahrerischen Können auch Trittsicherheit im Fels benötigen. Die anschließende Abfahrt von der Adlersruhe über das Ködnitzkees zur Stüdlhütte und weiter hinab zum Lucknerhaus bedeutet, dass diese wunderbare Skihochtouren-Durchquerung langsam, aber sicher zu Ende geht.
Gehzeit: 6,5 H | ↑ 1.000 HM | ↓ 1.900 HM | Schwierigkeit: ZS+
Eventuelle Änderungen im Programm, die aus verschiedenen Gründen (Wetter, Verhältnisse, Buchungssituation der Unterkünfte, usw...) erforderlich sein können, werden stets in Absprache mit den Teilnehmern vorgenommen.
HÄUFIGE FRAGEN (FAQ´s)
Für wen ist die Hoch Tirol geeignet?
Die Hoch Tirol ist eine schwere Skidurchquerung für erfahrene Skibergsteiger mit sehr guter Kondition. Du solltest an langen Tagen mit vielen Höhenmetern Freude haben und Dich auch in steilerem Gelände auf Ski sicher bewegen.
Welche Ausrüstung brauche ich für die Tour?
Du brauchst die übliche Skitourenausrüstung sowie passende Harscheisen und einen Klettergurt. Die genaue Packliste bekommst Du mit der Bestätigungsmail. Fehlende Ausrüstung kann bei Südtirolalpin gegen eine kleine Abnutzungsgebühr geliehen werden.
Wie anspruchsvoll ist das Finale am Großglockner?
Der letzte Tag auf den Großglockner ist der anspruchsvollste der Woche. Neben solidem skifahrerischem Können ist auch Trittsicherheit im Fels wichtig, weil das Finale technisch etwas mehr Aufmerksamkeit verlangt als die vorherigen Etappen.

