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1841
3.666 mt.
Ignaz von Kürsinger, Anton von Ruthner, Paul Rohregger

GROSSVENEDIGER

Obersulzbachtal (PD)

Südtirolalpin Bergführer Südtirol

Südtirolalpin

Staatl. geprüfte Berg- und Skiführer IVBV

Verband der Südtiroler Berg- und Skiführer

Mail suedtirolalpin@gmail.com​​

IVBV Berg- und Skiführer

Preise ab 

290,- €

DER BERG
 

Die „Weltalte Majestät“ ist ein großer, stolzer Gletscherberg in den Hohen Tauern – und genau deshalb ein wunderbares Ziel für den Einstieg ins Hochgebirge.
3.666 m · Schwierigkeit PD (Hochtour) · 2 Tage · Hohe Tauern


Der Großvenediger ist der höchste Gipfel der Venedigergruppe in den Hohen Tauern. Von allen Seiten präsentiert sich der 3.666 Meter hohe Gipfel mit mächtigen Gletschern und zieht unweigerlich den Blick auf sich, wenn man sich auf benachbarten Gipfeln befindet.


Die relativ geringen Schwierigkeiten machen ihn zu einem sehr beliebten Ziel für alle, die erste Erfahrungen im Hochgebirge und auf Gletschern sammeln möchten. Was speziell am Großvenediger jedoch nicht unterschätzt werden darf, sind die zum Teil sehr großen und eindrucksvollen Gletscherspalten. Gerade das macht den Reiz dieser Tour aus: ein großer, echter Gletscherberg, der trotz gutmütiger Linie alpinen Charakter mitbringt.


Die „Weltalte Majestät“, wie der Großvenediger seit jeher auch genannt wird, macht diesem stolzen Namen alle Ehre. Ein eindrucksvoller Gipfel, der mit relativ mäßigen Schwierigkeiten zahlreiche Bergsteiger in seinen Bann zieht.

DIE TOUR
 

Der Großvenediger über den Normalweg ab dem Obersulzbachtal und der Kürsingerhütte ist eine der klassischen Hochtouren in den Hohen Tauern. Es gibt mehrere Varianten, um den Gipfel zu erreichen. Die Schwierigkeiten sind dabei sowohl auf der hier vorgestellten Tour über das Obersulzbachkees und die Kürsingerhütte als auch von Süden über die Johanneshütte und das Defreggerhaus gutmütig und damit auch für Einsteiger in die Welt der Gletschertouren geeignet.


Idealerweise unter der Leitung eines Bergführers geht es durch eindrucksvolle Spaltenzonen von der Kürsingerhütte zunächst hinauf in die Venedigerscharte zwischen Großvenediger und Kleinvenediger und danach auf der Südseite weiter zum Gipfelgrat. Dieser präsentiert sich oft als Schlüsselstelle der Tour und kann je nach Schneelage von einer breiten Spur zu einem sehr schmalen Firngrat werden.


Genau das macht den Reiz dieser Route aus: Sie ist technisch wenig schwierig, bleibt aber eine echte Hochtour mit großem Gletschergelände, weitem Horizont und einem Gipfel, der seinen Ruf nicht umsonst trägt. Wer den Großvenediger besteigt, steht nicht einfach auf irgendeinem Dreitausender, sondern auf einem der bekanntesten Berge im Nationalpark Hohe Tauern.

INFOS
 

Leistungen
 

Im Preis inbegriffen:

- Gesamte Organisation und Führung durch einen staatlich geprüften Bergführer

- Alle erforderlichen Reservierungen werden vorab gemacht

 

Zusatzkosten für die Teilnehmer:

- 1x Hüttenübernachtung mit HP auf der Kürsingerhütte

- Taxi Hopfelboden bis Materialseilbahn Kürsingerhütte

- Transfer vom und zum Treffpunkt

- Spesen (Übernachtung, Taxi) für den Bergführer

- Individuelle Trinkgelder

* Leihausrüstung (10,-€ pro Ausrüstungsgegenstand)

Fakten
 

Ort:

Venedigergruppe - Hohe Tauern

 

Beste Jahreszeit:

Mitte Juni - Ende September

 

 

Dauer:

2 Tage

 

Treffpunkt:

Parkplatz Hopffeldboden im Obersulzbachtal

Anforderungen
 

Sicherheisrelevant

- Trittsicherheit

- Gute Kondition für 8-10 Stunden Gehzeit und 1.100 Höhenmeter Aufstieg

 

Genussrelevant

- Schwindelfreihei

- Gute Akklimatisierung

PREIS

 

Teilnehmer:

 

max. 6 Personen



Preis:

1 Person:
2 Personen:
3 Personen:
4 Personen:
5 Personen:
6 Personen:

950,- €
570,- €
430,- €
360,- €
310,- €
290,- €

 

 

 

Falls du Fragen hast oder weitere Infos benötigst, kannst du das im Kommentarfeld des Anfrageformulars dazuschreiben.

 

Vor deiner Anfrage: Bitte lies dir die "wichtigen Informationen" zu Risiken beim Bergsteigen sorgfältig durch.

 

Termine:

auf Anfrage

PROGRAMM

Tag 1: Aufstieg zur Hütte
Treffpunkt für den Aufstieg zur Hütte ist der Parkplatz Hopffeldboden im Obersulzbachtal. Hier checken wir kurz die Ausrüstung und genehmigen uns ein Taxi durch das lange und von steilen Flanken eingerahmte Tal bis zur Materialseilbahn der Kürsingerhütte. Von hier steigen wir zu Fuß in etwa 2 bis 2:30 Stunden zur Hütte auf. Der Zustieg ist bewusst noch überschaubar gehalten – genau richtig, um in Ruhe anzukommen, die Umgebung auf sich wirken zu lassen und sich auf den nächsten Tag einzustimmen.
Gehzeit: 2 H | ↑ 650 HM
⌂ Kürsingerhütte (2.558 m)


Tag 2: Großvenediger Gipfeltag
Am nächsten Morgen geht es früh los in Richtung Gletscher. An der Gletscherzunge des Venedigerkees angelangt, seilen wir uns an und steigen als Seilschaft hinauf zur Venedigerscharte. Hier öffnet sich zum ersten Mal der Blick nach Süden, und wir bekommen einen ersten Eindruck davon, welches Panorama uns am Gipfel erwartet. Von der Scharte ist es noch etwa eine Stunde bis zum Gipfel. Als Finale wartet ein kurzer Firngrat, der uns bis zum höchsten Punkt des Großvenedigers leitet. Nach der Gipfelrast machen wir uns auf den langen Abstieg zurück ins Tal, wo uns bei der Materialseilbahn wieder unser Taxi zurück zum Parkplatz bringt.
Gesamtzeit: 9 H | ↑ 1.100 HM | ↓ 1.750 HM | Schwierigkeit: PD (Hochtour)

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 Die Geschichte der Erstbesteigung

Es dauerte beinahe 3 Jahrzehnte, bis nach der Erstbesteigung am Großglockner auch ein erster Besteigungsversuch am Großvenediger unternommen wurde. Unter der Leitung von Paul Rohregger, der den Auftrag von Erzherzog Johann persönlich erhalten hatte machte sich eine 17 Köpfige Truppe auf zum Gipfel. Sie wurden jedoch kurz unterhalb des Gipfels nach einem schwierigen Aufstieg über den Nordgrat von einer Lawine überrascht und das Vorhaben scheiterte. Weitere 13 Jahre später gab es einen neuen Anlauf: Unter der Leitung von Ignaz von Kürsinger machten sich beachtliche 40 Mann auf den Weg. Sie wählten dieses mal eine etwas andere Route und stiegen aus dem Obersulzbachtal über die Stierlahnerwand und das Steinkar bis zu Venedigerscharte. Diese Route wird auch heute noch als einer der Normalwege häufig begangen. 26 Teilnehmer dieser Expedition erreichten den Gipfel am 03. September 1841 - unter ihnen war auch Paul Rohregger, der beim ersten Versuch 13 Jahre vorher unter der Lawine schwer verletzt wurde.

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HÄUFIGE FRAGEN (FAQ´s)
 

Ist die Tour auf den Großvenediger für Einsteiger geeignet?
Ja, grundsätzlich schon. Der Großvenediger gilt als wenig schwierige Hochtour und ist ein sehr gutes Ziel für alle, die erste Erfahrung auf einem Gletscher sammeln möchten. Eine gute Grundkondition und Trittsicherheit solltest Du aber mitbringen.


Wie anspruchsvoll ist der Gipfeltag?
Der zweite Tag ist lang und fordernd. Vor allem der Anstieg über das Venedigerkees, die Spaltenzonen und der kurze Firngrat zum Gipfel verlangen Ausdauer und Konzentration. Gerade weil die Tour als gutmütig gilt, sollte man den Charakter eines großen Gletscherbergs nicht unterschätzen.


Was brauche ich an Ausrüstung?
Die genaue Packliste bekommst Du mit der Bestätigungsmail. Wichtig sind vor allem bergtaugliche Schuhe und passende Bekleidung für eine Hochtour. Technische Ausrüstung kann bei den Südtiroler Bergführern gegen eine kleine Abnutzungsgebühr geliehen werden.

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Brunner Andreas - Südtirolalpin

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