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1870
3.030 mt.
Johann Baptist Vinatzer

FURCHETTA

Normalweg (III-)

Südtirolalpin Bergführer Südtirol

Südtirolalpin

Staatl. geprüfte Berg- und Skiführer IVBV

Verband der Südtiroler Berg- und Skiführer

Mail suedtirolalpin@gmail.com​​

IVBV Berg- und Skiführer

Preise ab 

330,- €

DER BERG
 

Ein einsamer, rauer Anstieg auf den höchsten Gipfel der Geislergruppe – weit eindrucksvoller als jedes Fotomotiv von unten.
3.025 m · Schwierigkeit III- · 6,5 H · Geislergruppe


Die Furchetta ist die höchste Erhebung in der Geislergruppe. Besonders die Nordflanken, die man aus Villnöß zu Gesicht bekommt, sind beeindruckend. In schwindelerregenden 800 Metern senkrechtem Fels pfeifen die Nordwände von Furchetta, Sas Rigais und Co. an der Geislergruppe ins Tal und machen diesen Anblick – besonders von Ranui mit seiner fotogenen Kapelle aus – zu einem beliebten Fotomotiv.


Doch wesentlich schöner, eindrucksvoller und in diesem Zusammenhang wirklich auch sehr einsam ist der Aufstieg auf die Furchetta. Ihren Namen hat sie übrigens von der markanten Gabel (ital. forchetta), welche die beiden Gipfel Große und Kleine Furchetta voneinander trennt. Gerade dieser Kontrast macht die Tour aus: unten das bekannte Postkartenmotiv, oben eine stille, ernsthafte Route mit richtigem Dolomitencharakter.

DIE TOUR
 

Die Furchetta – Normalweg: 

Die Tour wird vorwiegend von Süden, aus dem Grödnertal, angegangen. Die Möglichkeit, mit der Col Raiser Seilbahn etliche Höhenmeter zu sparen, bietet hier einen großen Vorteil gegenüber dem deutlich längeren Anstieg von Villnöß aus. Es folgt ein Zustieg über schöne Wanderwege entlang von Almwiesen und hinein in das Wasserrinnental bis zur Salieresscharte.


Ab hier beginnt der einsame Teil der Tour, und genau der macht den Reiz des Normalwegs aus: eine recht verzwickte, vor allem in der Wegfindung anspruchsvolle Route durch die südexponierten Felswände der Furchetta. Im unteren Bereich sind die Kletterstellen noch sehr einfach und bewegen sich im Bereich I-II. Kurz vor dem Gipfel wird es noch einmal etwas schwieriger, wobei auch hier lediglich III- zu bewältigen ist.


Somit sind es weniger die klettertechnischen Schwierigkeiten, die diese Tour auszeichnen, sondern vielmehr der abenteuerliche Dolomitencharakter, eine knifflige Wegfindung und viel loses Gestein. Belohnt wird man dafür mit einem der exklusivsten Dolomiten-Dreitausender und einer großartigen Aussicht vom höchsten Gipfel der Geislergruppe.

INFOS
 

Leistungen
 

Im Preis inbegriffen:

- Gesamte Organisation und Führung durch einen staatlich geprüften Bergführer

- Alle erforderlichen Reservierungen werden vorab gemacht

 

Zusatzkosten für die Teilnehmer:

- Transfers vom und zum Treffpunkt

- Seilbahnticket Col Raiser

- Individuelle Trinkgelder

* Leihausrüstung (10,-€ pro Ausrüstungsgegenstand)

Fakten
 

Ort:

Villnößer Geisler

 

Beste Jahreszeit:

Juli - Oktober

 

 

Dauer:

1 Tag

 

Treffpunkt:

St. Christina - Parkplatz Seilbahn Col Raiser

Anforderungen
 

Sicherheisrelevant

- Klettern im III. Grad

- Trittsicherheit auch auf losem Geröll

 

Genussrelevant

- Schwindelfreiheit

- Sehr gute Kondition für einen langen Klettertag mit anstrengendem Auf- und Abstieg

PREIS

 

Teilnehmer:

 

1-2 Personen



Preis:

1 Person:
2 Personen:

550,- €
330,- €

 

 

 

Falls du Fragen hast oder weitere Infos benötigst, kannst du das im Kommentarfeld des Anfrageformulars dazuschreiben.

 

Vor deiner Anfrage: Bitte lies dir die "wichtigen Informationen" zu Risiken beim Bergsteigen sorgfältig durch.

 

Termine:

auf Anfrage

PROGRAMM

Tag 1: Aufstieg zur Furchetta
Wir treffen uns an der Talstation der Seilbahn zum Col Raiser in St. Christina in Gröden. Nach einem kurzen Materialcheck nehmen wir die erste Gondel und gehen den Zustieg über schöne Almwiesen hinein in das Wasserrinnental und weiter zur Salieresscharte über gut ausgetretene Wanderwege an.


An der Salieresscharte beginnt der anspruchsvolle Teil der Tour. Hier ziehen wir unsere Ausrüstung an, und du bist am Seil des Südtiroler Bergführers gesichert. Anfangs sind gleich ein paar Kletterstellen bis zum II. Schwierigkeitsgrad zu bewältigen. Der Mittelteil der Tour zeichnet sich eher durch die Suche nach dem einfachsten Weg aus, ohne dass dabei ständig schwierige Kletterstellen zu meistern sind. Erst sobald wir näher an den Gipfel kommen, heißt es wieder öfter zupacken und weitere Kletterstellen bis zum Schwierigkeitsgrad III- bewältigen.


Am Gipfel werden wir mit einer großartigen Aussicht belohnt. Nach Norden fällt die berüchtigte Nordwand der Furchetta 800 Meter senkrecht in Richtung Villnöß ab, Richtung Süden reicht der Blick zur Langkofelgruppe, zum Sellamassiv und dahinter zur Marmolada. Der Abstieg erfolgt entlang der Aufstiegsroute.


Gesamtzeit: 6,5 H | ↑ 900 HM | ↓ 900 HM | Schwierigkeit: III-


Info: Ohne Seilbahn verlängert sich der Zustieg um ca. 2,5 H und 600 HM.

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 Die Geschichte der Erstbesteigung

Die Erstbesteigung erfolgte bereits 1870, als der Grödner Jäger Johann Baptist Vinatzer im Alleingang auf den Gipfel der Großen Furchetta stieg. Vinatzer wurde später auch Bergführer. Die offizielle Erstbesteigung wurde dann erst 10 Jahre später von Johann Santner am 3. September 1880 ausgeführt. Berüchtigt sind auch die Besteigungsversuche an der Furchetta Nordwand, wo zunächst die beiden Top Kletterer der damaligen Zeit Hans Dülfer und Luis Trenker 1914 scheiterten. Erst 1925 gelang Emil Solleder und Fritz Wiesner die erste Durchsteigung dieser Wand.

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HÄUFIGE FRAGEN (FAQ´s)
 

Für wen eignet sich die Furchetta über den Normalweg?
Die Tour eignet sich für trittsichere und schwindelfreie Bergsteiger mit guter Kondition und etwas Klettererfahrung. Der Normalweg verlangt sicheres Gehen im ausgesetzten Gelände und Freude an einer etwas wilden, einsamen Route.


Wie technisch ist die Tour auf die Furchetta?
Die Schwierigkeiten liegen am Normalweg bei III-. Im unteren Teil ist sie noch einfacher, im Gipfelbereich muss man öfter zupacken. Anspruchsvoll ist aber nicht nur die Kletterei, sondern auch die Wegfindung und das teils lose Gestein.


Was muss ich für die Tour mitbringen?
Wichtig sind vor allem Zustiegsschuhe mit guter Klettersohle und passende Kleidung für einen langen Tag in den Dolomiten. Die genaue Packliste kommt mit der Bestätigungsmail. Technische Ausrüstung kann beim Südtiroler Bergführer gegen eine kleine Abnutzungsgebühr geliehen werden.

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# FURCHETTA # NORMALWEG # DOLOMITEN # BERGFÜHRER


Brunner Andreas - Südtirolalpin

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