
Weitwanderweg
Dolomiten Höhenweg 5
Sexten bis Pieve di Cadore

Südtirolalpin
Staatl. geprüfte Berg- und Skiführer IVBV
Verband der Südtiroler Berg- und Skiführer
Mail suedtirolalpin@gmail.com

Preise ab
1.100,- €
BESCHREIBUNG
Acht Tage durch die wilden Dolomiten der Marmarole.
Schwierigkeit I (UIAA) · 8 Tage · Marmarole-Gruppe
Dolomiten Höhenweg Nr. 5 – Tizian Höhenweg: Dieser Höhenweg ist vor allem im zweiten Teil recht anspruchsvoll und erfordert gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Zudem sind zwei Übernachtungen im Biwak erforderlich.
Dafür werden diese 8 Tage in den Dolomiten zu einem Bergerlebnis, das man nicht mehr vergisst. Gerade der Wechsel von bewirteten Hütten zu den einfachen Biwaks macht den Charakter dieser Durchquerung aus. Im ersten Teil geht es noch etwas gemäßigter dahin, später wird die Route in der Marmarole-Gruppe deutlich alpiner, ausgesetzter und ernster. Wer lange, wilde Höhenwege mag und auch mit einem schwereren Rucksack gut unterwegs ist, findet hier eine Tour, die lange in Erinnerung bleibt.
INFOS
Leistungen
Im Preis inbegriffen:
- Gesamte Organisation und Führung durch einen staatlich geprüften Bergführer
- Alle erforderlichen Reservierungen werden vorab gemacht
Zusatzkosten für die Teilnehmer:
- 5x Hüttenübernachtung mit HP (2x Übernachten wir im Biwak)
- Taxifahrt von Pieve di Cadore zurück nach Sexten
- Transfer vom und zum Treffpunkt
- Spesen (Hütten, Taxi) für den Bergführer
- Individuelle Trinkgelder
* Leihausrüstung (10,-€ pro Ausrüstungsgegenstand)
Fakten
Ort:
Dolomiten
Beste Jahreszeit:
Juni - September
Dauer:
8 Tage
Treffpunkt:
Sexten - Parkplatz beim Dolomitenhof im Fischleintal (gebührenpflichtig)
Voraussetzungen
Anforderungen:
- Gute Kondition für Tagesetappen mit 1.300 Höhenmeter sowie 7 Stunden Gehzeit
- Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
- Einige Stellen sind sehr ausgesetzt
- Etwas Klettererfahrung
- Kletterstellen bis II und Klettersteigpassagen bis C sind zu meistern
PREIS
Teilnehmer:
max. 4 Personen
Preis:
ab 4 Personen p. P.:
1 - 3 Personen:
1.100,- €
auf Anfrage
Falls du Fragen hast oder weitere Infos benötigst, kannst du das im Kommentarfeld des Anfrageformulars dazuschreiben.
Vor deiner Anfrage: Bitte lies dir die "wichtigen Informationen" zu Risiken beim Bergsteigen sorgfältig durch.
Termine:
auf Anfrage
Aufgrund der großen Beliebtheit der Dolomiten Höhenwege ist es erforderlich, mindestens ein halbes Jahr vor dem geplanten Tourenstart anzufragen, da sonst die Hütten entlang der Route restlos ausgebucht sind.
PROGRAMM
Tag 1: Durch das Bacherntal
Die erste Etappe auf unserer 8-tägigen Tour durch die östlichen Dolomiten führt uns vom Dolomitenhof durch das Bacherntal bis zur Zsigmondyhütte. Weiter geht es über die Forcella Giralba und dahinter bis zum Rifugio Carducci.
Gehzeit: 4 H | ↑ 1.000 HM | ↓ 200 HM
⌂ Rifugio Carducci (2.297 m)
Tag 2: Hinab und wieder hinauf
Am zweiten Tag verlassen wir die Sextner Dolomiten auch schon wieder und steigen durch das Val Giralba hinab ins Tal. Wir folgen der Straße ein kurzes Stück und steigen auf der gegenüberliegenden Talseite über den Weg Nr. 6 bis zum Rifugio Monte Agudo auf.
Gehzeit: 5,5 H | ↑ 750 HM | ↓ 1.500 HM
⌂ Rifugio Monte Agudo (1.573 m)
Tag 3: Entlang der Marmarole
Es folgt eine weitere technisch nicht so schwierige Etappe, die uns südlich an der Marmarole-Gruppe vorbeiführt. Dabei passieren wir zunächst das Rifugio Ciareido sowie das Rifugio Boni, bis wir am Nachmittag unsere Unterkunft für die kommende Nacht am Rifugio Chiggiato erreichen.
Gehzeit: 6 H | ↑ 850 HM | ↓ 500 HM
⌂ Rifugio Chiggiato (1.911 m)
Tag 4: Hinein in die Marmarole
Jetzt wird's wieder wesentlich anspruchsvoller. Es geht mitten hinein in die Marmarole-Gruppe. Für die kommenden zwei Nächte müssen wir auf den Komfort einer bewirteten Hütte verzichten und in Biwaks übernachten. Dementsprechend schwer werden unsere Rucksäcke mit Wasser und Essensvorräten sein. Die Etappe über den Sentiero degli Alpini erfordert absolute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit und beinhaltet Kletterstellen bis zum I. Grad. Eine anspruchsvolle Etappe geht mit dem Erreichen des Bivacco Tiziano zu Ende.
Gehzeit: 5 H | ↑ 900 HM | ↓ 500 HM | Schwierigkeit: I (UIAA)
▲ Bivacco Tiziano
Tag 5: Anspruchsvoll weiter
Der zweite Tag in der Marmarole-Gruppe wird nicht weniger anspruchsvoll als der erste. Es geht weiterhin steil, ausgesetzt und technisch sehr anspruchsvoll dahin. Die Strada Sanmarchi verbindet das Bivacco Tiziano mit dem Bivacco Voltolina, dem Ziel der fünften Etappe.
Gehzeit: 7 H | ↑ 1.300 HM | ↓ 1.450 HM
▲ Bivacco Voltolina
Tag 6: Zurück zur Hütte
Auch an diesem Tag heißt es vor allem auf dem ersten Teil der Etappe: volle Konzentration. Sobald wir jedoch um den Corno del Doge herumgeklettert sind und das Val de San Vido erreichen, wird das Gelände wieder etwas einfacher. Wir steigen bis zur Forcella Grande auf und dahinter zum Rifugio San Marco. Hier genießen wir endlich wieder den Komfort einer bewirteten Hütte und stärken uns für das letzte, kürzere Teilstück des Tages hinauf zur Forcella Piccola und dahinter hinunter zum Rifugio Pietro Galassi.
Gehzeit: 6 H | ↑ 1.200 HM | ↓ 1.200 HM
⌂ Rifugio Pietro Galassi (2.018 m)
Tag 7: Unter dem Antelao
Der vorletzte Tag dieses Dolomiten Höhenweges führt uns zunächst vom Rifugio Galassi an der Nordseite des Antelao vorbei und auf die Forcella del Ghiacciaio. Weiter über die Forcella Piria erreichen wir die Antelaohütte.
Gehzeit: 4,5 H | ↑ 800 HM | ↓ 1.000 HM
⌂ Rifugio Antelao
Tag 8: Hinunter nach Cadore
Fast geschafft: Die letzte Etappe führt uns ohne weitere Schwierigkeiten von der Antelaohütte hinunter nach Pieve di Cadore, wo uns ein Taxi zurück nach Sexten zu unseren Autos ins Fischleintal bringen wird.
Gehzeit: 2,5 H | ↓ 900 HM
Eventuelle Änderungen im Programm, die aus verschiedenen Gründen (Wetter, Verhältnisse, Buchungssituation der Unterkünfte, usw...) erforderlich sein können, werden stets in Absprache mit den Teilnehmern vorgenommen.
HÄUFIGE FRAGEN (FAQ´s)
Für wen ist der Tizian-Höhenweg geeignet?
Der Tizian-Höhenweg ist für erfahrene Bergwanderer geeignet, die auf ausgesetzten Wegen sicher unterwegs sind. Du solltest gute Trittsicherheit und Schwindelfreiheit mitbringen und auch mit längeren Etappen sowie zwei Biwaknächten gut zurechtkommen.
Wie komfortabel sind die Übernachtungen unterwegs?
Ein Teil der Tour führt über bewirtete Hütten, zwei Nächte verbringen wir jedoch im Biwak. Genau das gehört bei dieser Durchquerung dazu. Es ist einfacher, ursprünglicher und macht den zweiten Teil der Route auch ein gutes Stück wilder.
Was muss ich an Ausrüstung mitbringen?
Die genaue Packliste kommt mit der Bestätigungsmail. Wichtig sind vor allem ein guter Rucksack und passende Bergschuhe. Fehlende Ausrüstung kann bei Südtirolalpin gegen eine kleine Abnutzungsgebühr geliehen werden.

