
Weitwanderweg
Dolomiten Höhenweg 4
Innichen bis Pieve di Cadore

Südtirolalpin
Staatl. geprüfte Berg- und Skiführer IVBV
Verband der Südtiroler Berg- und Skiführer
Mail suedtirolalpin@gmail.com

Preise ab
1.000,- €
BESCHREIBUNG
Auf den Spuren von Paul Grohmann zieht dieser lange Weg durch die Sextner Dolomiten, an den Drei Zinnen vorbei, durch die Cadinigruppe und hinüber ins Sorapiss-Massiv.
Schwierigkeit C (Klettersteig) · 7 Tage
Der Dolomiten Höhenweg Nr. 4, auch Grohmann-Höhenweg, folgt einer Linie durch die östlichen Dolomiten, die landschaftlich richtig schön ist. Man geht nicht einfach von Hütte zu Hütte, sondern durchquert sehr unterschiedliche Gebiete mit eigenem Charakter: erst die markanten Formen rund um Innichen und die Drei Zinnen, dann die wilde Cadinigruppe und später das Sorapiss-Massiv mit seinem berühmten Bergsee.
Benannt ist der Weg nach Paul Grohmann, einem der prägenden Dolomitenpioniere. Genau das spürt man auf dieser Tour auch heute noch: Sie ist kein gemütlicher Hüttenbummel, sondern ein echter Weitwanderweg für trittsichere Bergsteiger mit Klettersteigerfahrung. Vor allem in der Sorapissgruppe wird es luftig, stellenweise ausgesetzt und alpin. Diese besondere Mischung aus langen Etappen, wechselnden Gebirgsgruppen und den markanten Übergängen macht diesen Dolomiten Höhenweg aus.
INFOS
Leistungen
Im Preis inbegriffen:
- Gesamte Organisation und Führung durch einen staatlich geprüften Bergführer
- Alle erforderlichen Reservierungen werden vorab gemacht
Zusatzkosten für die Teilnehmer:
- 5x Hüttenübernachtung mit HP (1 Nacht im Biwak)
- Taxifahrt Pieve di Cadore bis Innichen
- Transfer vom und zum Treffpunkt
- Spesen (Hütten, Taxi) für den Bergführer
- Individuelle Trinkgelder
* Leihausrüstung (10,-€ pro Ausrüstungsgegenstand)
Fakten
Ort:
Dolomiten
Beste Jahreszeit:
Juni - September
Dauer:
7 Tage
Treffpunkt:
Parkplatz am Eingang ins Innerfeldtal
Voraussetzungen
Anforderungen:
- Gute Kondition für Tagesetappen mit 1.300 Höhenmeter sowie 7 Stunden Gehzeit
- Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
- Einige Stellen sind sehr ausgesetzt
- Etwas Klettererfahrung
- Einfache kletterstellen und ein Klettersteig der Schwierigkeit C gilt es zu meistern
PREIS
Teilnehmer:
max. 4 Personen
Preis:
ab 4 Personen p. P.:
1 - 3 Personen:
1.000,- €
auf Anfrage
Falls du Fragen hast oder weitere Infos benötigst, kannst du das im Kommentarfeld des Anfrageformulars dazuschreiben.
Vor deiner Anfrage: Bitte lies dir die "wichtigen Informationen" zu Risiken beim Bergsteigen sorgfältig durch.
Termine:
auf Anfrage
Aufgrund der großen Beliebtheit der Dolomiten Höhenwege ist es erforderlich, mindestens ein halbes Jahr vor dem geplanten Tourenstart anzufragen, da sonst die Hütten entlang der Route restlos ausgebucht sind.
PROGRAMM
Tag 1: Zur Drei Zinnen Hütte
Ausgangspunkt für den Dolomiten Höhenweg 4 ist das Innerfeldtal bei Innichen. Von hier wandern wir entlang des Steigs Nr. 105 vorbei an der Dreischusterspitze, dem Morgenkopf sowie dem Toblinger Knoten bis zur Drei Zinnen Hütte, dem Tagesziel der ersten Etappe.
Gehzeit: 4,5 H | ↑ 1.100 HM | ↓ 50 HM
⌂ Drei Zinnen Hütte
Tag 2: Durch die Cadinigruppe
Gleich am zweiten Tag gehen wir unter den imposanten Nordwänden der Drei Zinnen vorbei und steigen zur Col Medo Scharte auf. Wir passieren den Bereich bei der Auronzohütte und visieren die Cadinigruppe direkt an. Über den Sentiero Bonacossa gelangen wir teils luftig, teils drahtseilgesichert zur Forcella de Rinbianco und weiter zum Rifugio Fondo Savio.
Gehzeit: 5 H | ↑ 600 HM | ↓ 600 HM
⌂ Rifugio Fondo Savio
Tag 3: Zum Rifugio Vandelli
Wir verlassen das schön gelegene Rifugio Fondo Savio und damit im weiteren Verlauf auch die Cadinigruppe. Weiter geht es über den Sentiero Bonacossa und den Steig 1120 bis zum Hotel Cristallo. Auf der gegenüberliegenden Seite steigen wir wieder auf bis zum Sorapissee und zum Rifugio Vandelli, unserem Tagesziel.
Gehzeit: 6,5 H | ↑ 1.200 HM | ↓ 1.600 HM
⌂ Rifugio Vandelli
Tag 4: Ferrata zum Biwak
In der Sorapissgruppe wird es jetzt abenteuerlich. Am ersten Tag unserer Durchquerung dieses Gebirges geht es anspruchsvoll, luftig und mit einigen Kletterpassagen über die Ferrata Vandelli bis zum Bivacco Comici. Dieser Abschnitt ist stellenweise ausgesetzt und erfordert Trittsicherheit und Schwindelfreiheit. Nicht alle Stellen sind mit Drahtseil gesichert. Im Biwak verzichten wir auf den Komfort einer bewirteten Hütte – einfaches und echtes Bergsteigerleben erwartet uns an diesem Tag.
Schwierigkeit: C (Klettersteig)
▲ Bivacco Comici
Tag 5: Weiter nach San Marco
Der zweite Tag dieser anspruchsvollen Sorapiss-Etappen führt uns vom Biwak über den Sentiero attrezzato Carlo Minazio. Technisch ist dieser Abschnitt nicht mehr ganz so schwierig, aber weiterhin luftig und abwechslungsreich. Über das Val de San Vido und die Forcella Grande erreichen wir wenig später unser Etappenziel, das Rifugio San Marco, wo wir den Komfort einer Bewirtung wieder zu schätzen wissen.
Gehzeit: 6 H | ↑ 700 HM | ↓ 850 HM | Schwierigkeit: A/B (Klettersteig)
⌂ Rifugio San Marco
Tag 6: Unter dem Antelao
Der vorletzte Tag dieses anspruchsvollen Dolomiten Höhenweges führt uns zunächst am Rifugio Galassi vorbei und an der Nordseite des Antelao auf die Forcella del Ghiacciaio. Weiter über die Forcella Piria erreichen wir das Rifugio Antelao.
Gehzeit: 7 H | ↑ 1.300 HM | ↓ 1.300 HM
⌂ Rifugio Antelao
Tag 7: Abstieg nach Cadore
Fast geschafft: Die letzte Etappe führt uns ohne weitere Schwierigkeiten vom Rifugio Antelao hinunter nach Pieve di Cadore, wo uns ein Taxi zurück zu unseren Autos ins Innerfeldtal bringt.
Gehzeit: 2,5 H | ↓ 900 HM
Info: Die Rückfahrt von Pieve di Cadore ins Innerfeldtal erfolgt per Taxi.
Eventuelle Änderungen im Programm, die aus verschiedenen Gründen (Wetter, Verhältnisse, Buchungssituation der Unterkünfte, usw...) erforderlich sein können, werden stets in Absprache mit den Teilnehmern vorgenommen.
HÄUFIGE FRAGEN (FAQ´s)
Für wen ist der Grohmann-Höhenweg geeignet?
Der Grohmann-Höhenweg ist für trittsichere und schwindelfreie Bergsteiger gedacht, die bereits Klettersteigerfahrung mitbringen. Vor allem in der Sorapissgruppe gibt es ausgesetzte Passagen, die sich deutlich von einem normalen Hüttenweg unterscheiden.
Wie anspruchsvoll sind die Klettersteigstellen?
Die schwierigste Passage liegt bei der Ferrata Vandelli mit Schwierigkeit C. Dazu kommen weitere gesicherte und teils ungesicherte Stellen, an denen sich sauberes Gehen im alpinen Gelände auszahlt. Wer auf einfachen Wanderwegen sicher unterwegs ist, aber keine Erfahrung am Klettersteig hat, sollte diese Tour eher nicht als Einstieg wählen.
Was sollte ich an Ausrüstung unbedingt dabeihaben?
Wichtig sind vor allem ein passendes Klettersteigset und feste Bergschuhe. Die genaue Packliste kommt mit der Bestätigungsmail. Fehlende Ausrüstung kann bei Südtirolalpin gegen eine kleine Abnutzungsgebühr geliehen werden.

