
Weitwanderweg
Dolomiten Höhenweg 2
Brixen bis San Martino di Castrozza

Südtirolalpin
Staatl. geprüfte Berg- und Skiführer IVBV
Verband der Südtiroler Berg- und Skiführer
Mail suedtirolalpin@gmail.com

Preise ab
800,- €
BESCHREIBUNG
Sieben Tage zu Fuß durch die Dolomiten – auf dem Weg der Sagen und Legenden von Almwiesen hinauf auf weite Felsplateaus.
Schwierigkeit A/B (Klettersteig) · 7 Tage · Dolomiten
Der Dolomiten Höhenweg Nr. 2, auch Weg der Sagen und Legenden, führt durch Täler, die reich an Sagen und Legenden sind. Er verläuft durch den westlichen Teil der Dolomiten über Almwiesen und felsige Hochflächen.
Unterwegs wechseln sich grüne Übergänge, weite Hochflächen und markante Felslandschaften ab. Die Durchquerung führt von Brixen bis in die Gegend von San Martino di Castrozza und verbindet dabei sehr unterschiedliche Landschaftsräume.
INFOS
Leistungen
Im Preis inbegriffen:
- Gesamte Organisation und Führung durch einen staatlich geprüften Bergführer
- Alle erforderlichen Reservierungen werden vorab gemacht
Zusatzkosten für die Teilnehmer:
- 6x Hüttenübernachtung mit HP
- 3 Seilbahnfahrten sowie 2 Taxifahrten
- Transfer vom und zum Treffpunkt in Brixen
- Spesen (Hütten, Seilbahn, Taxi) für den Bergführer
- Individuelle Trinkgelder
* Leihausrüstung (10,-€ pro Ausrüstungsgegenstand)
Fakten
Ort:
Dolomiten
Beste Jahreszeit:
Juni - September
Dauer:
7 Tage
Treffpunkt:
St. Andrä (Brixen) - Talstation Plose Seilbahn
Voraussetzungen
Anforderungen:
- Kondition für Tagesetappen bis zu 1.350 Hm und ca. 8 Stunden Gehzeit
- Trittsicherheit und Schwindelfreiheit
PREIS
Teilnehmer:
min. 6 Personen
Preis:
ab 6 Personen p. P.:
1 - 5 Personen:
800,- €
auf Anfrage
Falls du Fragen hast oder weitere Infos benötigst, kannst du das im Kommentarfeld des Anfrageformulars dazuschreiben.
Vor deiner Anfrage: Bitte lies dir die "wichtigen Informationen" zu Risiken beim Bergsteigen sorgfältig durch.
Termine:
auf Anfrage
Aufgrund der großen Beliebtheit der Dolomiten Höhenwege ist es erforderlich, mindestens ein halbes Jahr vor dem geplanten Tourenstart anzufragen, da sonst die Hütten entlang der Route restlos ausgebucht sind.
PROGRAMM
Tag 1: Zur Schlüterhütte
Wir treffen uns in St. Andrä, einer Fraktion von Brixen, an der Talstation der Plose-Seilbahn. Mit der Gondel fahren wir nach Kreuztal und wandern dann gemütlich entlang des Woody Walk zur Rossalm. Unser Weg führt uns weiter vorbei an der Schatzerhütte hinunter zur Halshütte, wo wir uns für den Weiterweg stärken. Unser nächstes Etappenziel ist die Peitlerscharte, von wo aus wir dann über das Kreuzkofeljoch in Kürze unser Tagesziel, die Schlüterhütte, erreichen.
Gehzeit: 6 H | ↑ 750 HM | ↓ 500 HM
⌂ Schlüterhütte
Tag 2: Zur Puezhütte
Wir verlassen das Villnößtal und wandern unterhalb des Medalges vorbei am Kreujoch hinauf zur Roascharte. Unterhalb des Piz Duleda sowie der Puezspitze erreichen wir die hoch über dem Langental gelegene Puezhütte – unser Tagesziel für die zweite Etappe.
Gehzeit: 4,5 H | ↑ 750 HM | ↓ 550 HM
⌂ Puezhütte
Tag 3: Über Val Setus
Wir überqueren die Crespeina-Hochebene und gelangen vorbei an der Ciampeischarte über die Crespeinascharte sowie das Cirjoch hinunter zum Sellajoch. Es folgt die Schlüsselpassage der gesamten Woche: Durch die Schlucht des Val Setus gelangen wir zum Teil auf drahtseilversicherten Passagen hinauf zur Pisciaduhütte, wo wir uns für den Weiterweg stärken. Am Nachmittag geht es durch das Val de Tita hinauf auf die Sella-Hochebene, wo wir schon bald unser Tagesziel, die modernisierte Boehütte beziehungsweise Bamberger Hütte, erreichen.
Gesamtzeit: 7 H | ↑ 1.250 HM | ↓ 800 HM | Schwierigkeit: A/B (Klettersteig)
⌂ Bamberger Hütte
Tag 4: Zur Falierhütte
Von der Bamberger Hütte geht es ohne großen Höhengewinn oder -verlust zur Pordoischarte und weiter auf den Sas Pordoi. Von hier gönnen wir uns die Seilbahnfahrt hinunter zum Pordoijoch. Entlang des Bindelweges gelangen wir zum Fedaia-See unterhalb der Marmolada. Vom See aus bringt uns ein Taxi zur Malga Ciapela an der Südseite der senkrecht abfallenden Felswand der Marmolada. Diese werden wir beim anschließenden Aufstieg zum Rifugio Falier ausgiebig betrachten können.
Gehzeit: 6,5 H | ↑ 1.050 HM | ↓ 650 HM
⌂ Rifugio Falier
Tag 5: Zum Rifugio Valles
Wir verlassen die vor allem bei vielen Kletterern, die meist die Südwand der Marmolada zum Ziel haben, beliebte Hütte und steigen zum Pas de Ombretola und weiter zum Pas de Cirele auf. Bergab, vorbei am Rifugio Fuciade, gelangen wir zum Pellegrinopass. Mit der Seilbahn fahren wir zum Col Margherita. Der letzte Abschnitt dieses Tages führt uns über die Forcella Predazzo zum Passo Valles und dem gleichnamigen Rifugio Valles.
Gehzeit: 7,5 H | ↑ 850 HM | ↓ 1.500 HM
⌂ Rifugio Valles
Tag 6: In die Palagruppe
Vor uns liegt nun die imposante Palagruppe. Über die Forcella Vanegia gelangen wir über schöne Almwiesen zur Segantinihütte. Wir steigen ab zum Passo Rolle und gelangen über den Sentiero Finanzieri zum Rifugio Rosetta, dem Tagesziel der heutigen Etappe.
Gehzeit: 7 H | ↑ 1.200 HM | ↓ 800 HM
⌂ Rifugio Rosetta
Tag 7: Abstieg nach San Martino
Für den letzten Tag geht es nur noch bergab. Es steht der Abstieg über den Weg 701 hinunter nach San Martino di Castrozza auf dem Programm. Hier wird uns ein Taxi abholen und zurück nach Brixen bringen, wo wir am frühen Nachmittag ankommen werden.
Gehzeit: 3 H | ↓ 1.150 HM
Eventuelle Änderungen im Programm, die aus verschiedenen Gründen (Wetter, Verhältnisse, Buchungssituation der Unterkünfte, usw...) erforderlich sein können, werden stets in Absprache mit den Teilnehmern vorgenommen.

HÄUFIGE FRAGEN (FAQ´s)
Für wen ist der Dolomiten Höhenweg Nr. 2 geeignet?
Die Tour ist ideal für trittsichere und ausdauernde Bergwanderer, die mehrere Tage hintereinander in alpinem Gelände unterwegs sein möchten. Erfahrung auf roten Bergwegen und ein sicherer Umgang mit längeren Etappen sind wichtig. Für die Passage im Val Setus solltest du dich auch auf einfachen drahtseilversicherten Stellen wohlfühlen.
Wie anspruchsvoll ist die Tour unterwegs?
Der Dolomiten Höhenweg Nr. 2 ist eine alpine Weitwanderung mit langen Tagesetappen und einer technischen Schlüsselstelle. Insgesamt ist Kondition fast genauso wichtig wie Trittsicherheit. Die schwierigste Passage liegt bei A/B (Klettersteig), der Großteil der Route verläuft aber auf Bergwegen und Übergängen zwischen den Hütten.
Was brauche ich an Ausrüstung?
Du brauchst vor allem gut eingelaufene Bergschuhe und einen passenden Rucksack für eine Hüttentour über mehrere Tage. Die genaue Packliste kommt mit der Bestätigungsmail. Falls dir einzelne Ausrüstungsstücke fehlen, kannst du Ausrüstung bei Südtirolalpin gegen eine kleine Abnutzungsgebühr leihen.

























